4.08.2017 06:02
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
Cowgirl schickt Cowboy nach Hause
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Nach vier spannenden, aber auch vier nervenzehrenden Episoden hat sich nun das Cowgirl Isabel endlich entschieden. Beim letzten Test gewann Tom. Als Belohnung wünschte er sich einen Saunabesuch. Diesen Gewinn muss Isabel nun einlösen. Der sonst so gesprächigen und wortlauten Isabel ist diese Situation jedoch sehr unangenehm. Toms Blicke befinden sich nicht nur auf ihren blauen Augen, sondern wandern um einiges tiefer und fressen sie fast auf.

Grosse Schnauze und nichts dahinter

Isabel erzählte doch immer, wie sie den Männern durch die Brusthaare streicheln will und hat auch so eine grosse Klappe. Daher verwundert es mich. Eigentlich sollten die Blicke von Tom für sie doch eine  Bestätigung sein? Im Gespräch erklärt sie dann auch, dass sie gerne eine grosse Schnauze hat, doch nicht immer dahinter steht. Diese unbestimmte Gefühl floss dann auch in die Entscheidung. Toms blicke erregten sie nicht, sondern beunruhigten sie mehr. Darum entschloss sie sich gegen den Cowboy Tom, welcher zwar immer die Prüfungen bestand, jedoch ihr Herz nicht eroberte. Roger kann sein Glück kaum fassen. Auch ich war davon überzeugt gewesen, dass Tom das Rennen macht. Dies nur schon wegen seinem Auto, welches ihr so gefällt.

Wo ist die Schüssel?

Walter und Bea stehen gemeinsam in der Küche und bereiten das Mittagessen vor. Da der Bauer die letzten 15 Jahre alleine war, kochte er nicht so grosse Menüs. Als er den vorbereiteten Salat nun in eine Schüssel abfühlen will, findet er sie nicht mehr. Zu lange ist es her, dass er so eine grosse Schüssel benutze.

Nach dem Essen besuchen sie Walters beste Kollegin Manuela. Beim Kaffeeplausch sind die beiden Frauen unter sich und die zwei Frauen reden miteinander. Dabei beklagt sich Bea, dass ihr Bauer zu wenig aus sich herauskommt. Manuela kann ihr nur den Rat geben abzuwarten, denn Walter braucht nun halt seine Zeit bis sich bei ihm Gefühle entwickeln. Bei den gemeinsamen Stallarbeiten möchte Bea sich an ihn Kuscheln. Der schüchterne Walter gab ihr sogar einen richtigen Kuss. Wenn sie das Tempo halten oder sogar noch steigern, könnten sie bis Ende Woche sogar ein Paar werden.

Vollgas

Nicht im zweiten Gang, sondern mit Vollgas fährt Lukas. Am ersten Tag vergass er Jenny ein Frühstück zu machen. Zweimal macht er nicht den gleichen Fehler. Lukas gibt alles und bereitet nicht nur ein Frühstück vor, er bringt es ihr auch ans Bett. Beim gemeinsamen Autowaschen wird nicht nur das Auto nass, sondern auch die zwei frisch Verliebten. Mit trockenen Kleidern gehen sie dann noch auf den Heustock. Nebst den Küssen gab’s sogar eine Massage für den arbeitstüchtigen Bauern. Lukas und Jenny geben wiriklich Vollgas. Ich hoffe das die Liebe lange hält, denn meist ist die Gefahr gross, dass - wenn es so schnell funkt -, dann das Feuer doch nicht so lange brennt.

Ziegen melken und Kuchen backen

Sepp möchte seiner Hofdame Claudia gerne das Ziegenmelken beibringen, doch die Ziege Käthi hatte keine Lust drauf. Trotz Tipps von Profi Sepp klappt es nicht. Darum muss er am Ende selber Hand anlegen. Als Dank für diese Erfahrung backt Claudia mit der Hilfe von Sepps Tochter einen Schoggi-Kuchen.

Beim Backen sprechen die zwei Frauen über Sepp. Claudia kann es sich vorstellen, irgendwann bei Sepp einzuziehen. Doch nicht sofort, denn sie hat auch noch eine Wohnung und eine Arbeitsstelle. Sie möchte es nicht überstürzen, was in ihrem Alter auch nachvollziehbar ist. Da der Kuchen gut schmeckte hat sich Sepp noch etwas Romantisches überlegt. Er wärmt Wasser mit Schafgarben, damit Claudia ein duftendes Fussbad geniessen kann.

Kühle Stimmung

Sanja möchte Erich testen und verlangt von ihm, dass er ihr die Wäsche wäscht. Ohne zu zögern nimmt er ihre dreckigen Kleider und schmeisst sie ihn die Waschmaschine. Erich ist zwar Single, doch das heisst nicht, dass er keine Waschmaschine bedienen kann. Die heutigen Bauern sind modern und brauchen keine Frau mehr für den Haushalt. Doch das hat die Stadtnixe noch nicht verstanden.

Nach dem Frühstück geht es an die Arbeit. Die Schafe müssen geschoren werden. Dafür muss Sanja diese zuerst auf der Weide einfangen. Interessiert schaut sie zu und probiert es dann sogar selber. Mit viel Feingefühl schärt sie das Schaf. Hut ab! Ich hätte ihr die Arbeit nicht zugetraut. Trotzdem glaube ich nicht, dass die vom Sport angefressene Sanja bei Erich bleiben wird. Zu kühl ist die Stimmung.

Stallarbeiten

Christians Hofdame Sylvia muss zuerst arbeiten, bevor sie ein Frühstück erhält. Doch das stört die unkomplizierte Sylvia überhaupt nicht. Sie hat sich schon immer einen Bauern gewünscht und kennt damit auch die täglichen Arbeiten, welche dazu gehören. Mit viel Geduld erklärt er ihr, wie man die Kühe melkt. Fast wie ein Profi erledigt sie seine Befehle.

Auch beim Zäunen der Weide stellt sie sich ebenso geschickt an. Da staune nicht nur ich, sondern auch der Bauer selber. Ich habe ein gutes Gefühl bei den Beiden, denn Christian legt sich voll ins Zeug und greift nach ihrer Hand. Sie erwidert dies gerne und Hand in Hand laufen sie nun zur seiner Grossmutter. Auch sie ist angetan von seiner neuen Freundin. Vor allem nachdem Sylvia der Grossmutter versprach, im Garten zu helfen und selber Hand an zu legen. Wenn Christian so weiter flirtet, dann wird das vielleicht das neue Traumpaar.

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