7.09.2018 06:00
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Glaube, Liebe, Hoffnung
Am Donnerstagabend heisst es «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 14 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Peter und Martina haben immer das gleiche Gesprächstehma: Gott! Martina möchte den Bauer gerne bekehren. Peter wurde diesmal schwach und schlägt vor, seine Kirche zu besuchen. Peter war zuvor jedoch der Meinung, dass Menschen selber ihre Probleme lösen sollten und dass sie das auch ohne Gott können. 

In der gossen, mächtigen Kirche angekommen, entdeckt Martina ein Bibelspruch. Der besagt, dass Gott der Weinstock ist und die Menschen die Weintraube. Peter möchte sich nun doch mehr der Kirche zuwenden. Ich persönlich finde es schade, dass Martina Peter verändern möchte, wenn man jemanden doch liebt, ist es doch gerade seine Art, die ihn oder sie ausmacht.

Peter ist sichtlich verliebt, doch ich bin nicht sicher, ob es wirklich das richtige für ihn ist. 

Um Gott sprichwörtlich näher zu sein, unternehmen sie eine Ballonfahrt. Vor Freude bricht Martina in Tränen aus, doch als sie dann im Korb ist, wird ihr ganz flau im Magen, und wollte sogar einen Rückzieher machen. Dennoch nahm sie allen Mut zusammen und wagte das Erlebnis.

Gesellig statt romantisch 

Der 28-jährige Stefan möchte am ersten Tag seiner Hofwoche einen Ausflug mit Michèle wagen. Tönt hervorragen, doch nein, da gibt es noch einen Haken. Die ganze und wirklich die ganze Familie kommt mit! Romantisch kann dieser Ausflug definitiv nicht mehr werden, höchstens noch gesellig. Und so kommt es auch.

Michèle versteht sich blendend mit seiner Familie. Am Grillplatz angekommen, zündet der Feuerwehrmann zwar das Feuer an aber auch nur das für die Würste. Als er sich mit der Familie bespricht ob seine Hofdame auch das richtige für ihn wäre, tönt es von der Familie recht positiv. Nur Bauer Stefan kann sich keine Partnerschaft mit ihr vorstellen. Er nörgelt über Michèle, obwohl er sie kaum 24 Stunden kennt. Statt mit ihr den Tag zu verbringen und sie besser kennen zu lernen, plant er einen Familienausflug. Sehr spezielle und gar nicht gentleman-mässig!

Käse-Picknick 

Der Vegetarier Christian packt fleissig den Picknickkorb. Michaela wirft einen Blick hinein und entdeckt nur Käse. Drei Sorten Käse und kein einziges Stück Fleisch. So nicht! Ein Käse schmeisst sie wieder in den Kühlschrank, und packt dafür einen Landjäger ein.

Mit ihrem grossen Hund und Christians Welpen machen sie sich auf den Weg. Beim gemeinsamen Picknick ist intensiver Blickkontakt angesagt. Christian bietet ihr sogar einen Rücken-Massage an. Feinfühlig legte er gleich Hand an. 

Auf dem weitern Wanderweg, blühen schöne gelbe Blumen. Beim Pflücken sind neben den Blumen auch Frösche zum Vorschein gekommen. Wie der Blitz rennt Michaela davon. Christian findet die Reaktion sehr unterhaltsam. Vor Fröschen habe ich nicht Angst, wenn dort aber eine Maus oder sogar eine Ratte gewesen wäre, ich wäre nicht nur 20 Meter, sondern ein paar 100 Meter geflüchtet. Insgesamt glaube ich, dass es zwischen ihnen klappen könnte, die Sympathie ist definitiv vorhanden. 

Auf bestem Weg 

Mendi will Karin testen und verlangt von ihr, dass sie einem Pferd ein Halfter anzieht. Souverän packt sie diese Aufgabe.

Mendis Sandplatz sollte wieder auf Vordermann gebracht werden. Diese Aufgabe darf Karin übernehmen. Liebevoll zieht sie mit der Maschine ein Herz über den grossen Platz. Diese Geste erfreut Mendis Herz sehr. Ich dachte, dass nun der Moment gekommen wäre für den ersten Kuss, doch das war nur ein Wunschdenken. Bei der gemeinsamen Arbeit diskutieren sie über ihre Kinder. Denn Karin ist Mutter eines 9-jährigen Jungen. Auch Mendi hat eine 10-jährige Tochter. Wenn alles funktioniert, entsteht hier eine schöne neue Patchwork Familie.

Vor einigen Jahren hatte Mendi einen schweren Unfall, dabei ist seine Schulter schwer verletzt worden. Bis heute leidet er an den Folgen. Karin überreichte ihm einen Gutschein für Quantenheilung. Ich hab noch nie davon gehört, konnte jedoch mein Wissen gerade erweitern.

Sorgenkind 

Nun noch zu unserem letzten Bauern Georg, unserem Sorgenkind. Letzte Woche sah alles so perfekt aus. Bettina hilft fleissig beim Heuen mit. Die perfekte Frau für den arbeitstüchtigen Bauern. Doch Bettina will in ihrem Alter mehr als nur Arbeiten.

Das Ziel wäre es, mit Georg einen gemütlichen Tag zu verbringen. Zusammen  wandern sie in den Bündner Bergen umher. Sehr schön und auch romantisch wäre es. Doch bei der Romantik stellt es an. Am Bergsee angekommen, wäre Bettina gerne mit dem Boot auf den See gefahren. Doch diese Idee gefällt dem 60-jährigen Bauern gar nicht. Diese Absage ist für Bettina sehr schmerzlich. Denn sie hat das Gefühl, dass sich Georg auch in vielen andern Sachen nicht offener zeigt.

Dass er nicht über seinen Schatten spring, bereitet Bettina sorgen. Sie ist sich auf einmal nicht mehr sicher, ob der sesshaft Georg das richtige für sie ist.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE