26.12.2018 12:00
Quelle: schweizerbauer.ch - ral
Bern
Wirtepatent fürs Hofbeizli
Ab dem neuen Jahr gelten neue Auflagen für Restaurationsbetriebe. Neu müssen auch neue Besenbeizen ein Patent vorlegen.

Bereits im September hat der Regierungsrat des Kantons Bern die Gastgewerbeverordnung (GGV) per Neujahr 2019 angepasst. Wer künftig eine gewerbsmässige, saisonal beschränkte Gastwirtschaft,  beispielsweise ein Hofbeizli, eröffnen will, muss als Voraussetzung für eine Betriebsbewilligung ein Wirtepatent bzw. einen Fähigkeitsausweis vorweisen.

Als gewerbsmässig gelten Tätigkeiten, mit denen ein Haupt- oder ein Nebeneinkommen erzielt werden soll. Das war zuvor für Lokale, die weniger als 30 Plätze haben oder weniger als 100 Tage im Jahr offen sind, nicht nötig. Das neue Regime betrifft nur jene, die einen kleinen Betrieb neu gründen oder übernehmen. 

Wer bereits einen bewilligten Betrieb führt, muss kein Wirtepatent nachträglich einholen. Auch der Kanton Nidwalden führt den Fähigkeitsausweis für kleinere Gastro-Betriebe  per 2019 ein.

Betriebe oder Veranstaltungen gelten als öffentlich, wenn sie durch Anschriften, Werbung, Auftritte in elektronischen Medien oder Ähnliches nach aussen als Gastgewerbebetrieb oder -veranstaltung in Erscheinung treten. Bei grösseren Anlässen soll Mehrweggeschirr verwendet werden, sofern dies nicht mit einem unverhältnismässigen Aufwand verbunden ist oder ökologisch nicht sinnvoll wäre. Dies gilt neu in mehreren Kantonen.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE