20.12.2014 17:16
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Wetter
Winterlich wird erst nach Weihnachten
Winterliche Temperaturen sind dieses Jahr vor Weihnachten nicht in Sicht: Erst in der Nacht auf den Stephanstag am 26. Dezember werden die Temperaturen merklich sinken. Bis und mit Weihnachten kann die Schweiz mit mildem und trockenem Wetter rechnen.

Am Samstag zeigten die Thermometer im Mittelland um die Mittagszeit zwischen knapp 7 bis 9 Grad an - in Basel gab es beispielsweise 6,5 Grad, in Bern 9 Grad und in Zürich 6,4 Grad. Wärmer war es in Genf und in Locarno mit je 12,7 Grad. Auch in der Höhe herrschten für die Jahreszeit milde Temperaturen - in Arosa GR 3,1 Grad. Auch in Adelboden, wo die Touristiker wegen des bevorstehenden Skirennens auf Kälte hoffen, war es mit 4,9 Grad mild.

Weitgehend trocken

In den nächsten Tagen dürfte das Wetter weitgehend trocken und die Temperaturen verhältnismässig hoch bleiben. Bis und mit Weihnachten sagt MeteoSchweiz recht schöne Verhältnisse ohne viel Niederschlag voraus.

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Besonders am Dienstag wird es in der Höhe sehr mild werden mit rund 10 Grad auf 1500 Meter über Meer und rund 15 Grad auf 1000 Meter. Deutlich sinken wird das Thermometer wohl erst in der Nacht auf den Stephanstag - es könnten einige Schneeflocken fallen, sagte Heinz Maurer von MeteoSchweiz. Viel Niederschlag sei aber nicht zu erwarten.

Eine warme Periode um die Weihnachtstage ist nicht ungewöhnlich - Meteorologen kennen das Phänomen des Weihnachtstauwetters. Dieses Jahr war es allerdings schon vorher nicht sehr kalt - «es wird nach mild nun sehr mild», sagte Maurer.

Nur wenig Schnee

Wegen der warmen Witterung hat es in den Bergen zurzeit nur wenig Schnee: 13 cm beträgt die Schneehöhe in Mürren im Berner Oberland, im Bündner Dorf Arosa liegen 6 cm Schnee. Ein bisschen mehr hat es im Wallis in Grächen mit 40 cm und in Saas Fee mit 23 cm.

Aufgrund der Prognosen dürfte das Jahr 2014 zum bisher wärmsten überhaupt werden. Der bisherige Jahresrekord stammt aus dem Jahr 2011 mit 8,4 Grad. MeteoSchweiz geht aufgrund der derzeitigen Berechnungen von einer Jahresmitteltemperatur von 8,5 Grad aus. Damit würde der Jahresrekord um ein Zehntel Grad gebrochen. Im langjährigen Mittelwert der vergangenen drei Jahrzehnte betrug die Jahresmitteltemperatur 7,2 Grad.

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