6.03.2013 07:44
Quelle: schweizerbauer.ch - sda/dpa
USA
Von Krater «verschluckter» US-Amerikaner vermutlich tot
Ein 37-jähriger Mann, der in der Nacht zum Freitag in einem Krater unter seinem Haus im US-Bundesstaat Florida begraben wurde, ist wahrscheinlich tot. Die Rettungsarbeiten in der Kleinstadt Seffner wurden am Wochenende ohne Aussicht auf Erfolg eingestellt.

Laut einem Zeitungsbericht der «USA Today» vom Montag hatte der vermisste Mann am frühen Freitagmorgen in seinem Bett gelegen, als sich plötzlich ein knapp 20 Meter tiefer Krater unter seinem Schlafzimmer aufgetan und ihn mit in die Tiefe gerissen hatte. Rettungskräfte vermuten nun, dass das Opfer tot in der Tiefe verschüttet ist, konnten es aber noch nicht bergen. Fünf Familienangehörige, darunter der Bruder, konnten sich unverletzt aus dem Haus retten.

Am Montag wurden die Trümmer des Hauses in Seffner nahe Tampa weiter abgerissen, um tiefer liegende Bergungsarbeiten zu ermöglichen und Schäden an angrenzenden Häusern zu verhindern. Zuvor konnten Familienangehörige des Verschütteten noch einige Habseligkeiten - darunter Fotoalben, Kleidungsstücke und Brieftaschen - aus den Trümmern retten. Aus Sicherheitsgründen seien zudem zwei anliegende Häuser evakuiert worden.

Im US-Bundesstaat Florida kommt es häufiger zu derartigen Kraterbildungen, weil es viele Kalksteinhöhlen unter der Erde gibt, die den Boden instabil werden lassen. Normalerweise lassen sich die Erosionen allerdings mit einiger Sicherheit vorhersagen, so dass Gebäude rechtzeitig evakuiert werden können.

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