9.05.2018 11:10
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Essen
Umfrage: Was grillieren Sie?
Dank den warmen Temperaturen konnte schon vielerorts der Grill in Gang gesetzt werden. Aber was legen Sie am liebsten auf den Grill? Ist eine Wurst, ein Plätzli oder gar Gemüse? Abstimmen und mitdiskutieren.

Das Grillieren ist und bleibt fester Bestandteil des kulinarischen Lebens der Schweizer, wie eine Erhebung von Coop aus dem Jahr 2017 zum Grillieren ergeben hat. Durchschnittlich grillieren die Schweizer an 21 Sommertagen, als an jedem vierten Tag im Sommer. Aber auch Frühling (9 Tage), Herbst (7 Tage) und gar im Winter (2 Tage) wird der Grill auch benutzt.

Die grössten Grillmeister finden sich gemäss der Studie von Coop in den Schweizer Familien: Sie grillieren mit rund 25 Tagen im Sommer am häufigsten. In Haushalten ohne Kinder wird der Grill mit rund 19 Tagen seltener angeworfen. Der beliebteste Grill gemäss Umfrage ist der Gasgrill (44 Prozent). Nur gut ein Drittel nannte den Holzkohlegrill.

Bei den Grilladen gibt es Unterschiede zwischen Ost und West. In der Deutschschweiz stehen Cervelats mit Käse-Einlage und Kalbsbratwurst an der Spitze, im Tessin die traditionelle Luganighetta. Die Romands legen hingegen lieber ein Spiessli auf den Grill. In sämtlichen drei Sprachregionen sind Rindfleisch und Geflügel beliebte Grilladen. In der Romandie wird zudem gerne Lamm und Fisch auf den Grillrost gelegt. 

Gemäss Proviande, der Branchenorganisation für Fleisch, gibt es einige Regeln beim Grillieren zu beachten. Wichtigste Voraussetzung ist ein sauberer und heisser Grill, damit beim Kontakt des Fleisches mit dem Grill die Proteine an der Oberfläche sofort gerinnen und kein Fleischsaft nach aussen dringen kann. Das Fleisch während des Grillierens nicht mit einer Gabel anstechen, da sonst der Saft ausläuft. Zum Wenden eine Grillzange oder Grillschaufel verwenden.

Schützen Sie das Grillgut vor Rauch und Verkohlung. Fett und Fleischsaft sollten nicht auf Wärmequelle tropfen, um die Bildung von gesundheitsschädlichen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) zu verhindern. Fleisch erst kurz vor dem Grillieren salzen, damit es nicht unnötig Saft verliert. Und wenn möglich das Grillgut einen Tag im Voraus marinieren, damit das Fleisch schmackhafter und noch zarter wird.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Ist die Bratwurst am häufigsten auf dem Grill? Oder der Cervelat oder ein Plätzli? Oder legen Sie sich eher ein Gemüse auf den Rost? Abstimmen und mitdiskutieren.

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