28.11.2012 15:24
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Wetter
Temperaturen wie im Frühling
Das Wetter im November war in der ganzen Schweiz viel zu warm. Durchschnittlich lag der Temperaturüberschuss nach Angaben von MeteoSchweiz bei zwei bis drei Grad. Geprägt war der Monat auch von längeren Föhnphasen.

Wie in den vergangenen Jahren war der Monat November auch dieses  Jahr zu warm. Im Hochgebirge lagen die Temperaturen stellenweise  sogar um rund vier Grad höher als im langjährigen Schnitt. In den  vergangenen Jahren war es nur im November 2007 kälter als der  Referenzwert der Jahre 1961 bis 1990.

Geprägt war der November von längeren Föhnphasen. In Buchs stieg  die Temperatur zu Beginn des Monats bis auf 21,5 Grad. Der  Novemberrekord vom Vorjahr mit 23,1 Grad wurde aber verpasst. Mild  war es aber nicht nur in Föhngebieten. Der Südwestwind sorgte auch  in der Nordwestschweiz für hohe Temperaturwerte.

Als Folge des Föhns verzeichneten manche Landesteile hohe  Windspitzen. Der Südostföhn brachte im Berner Oberland orkanartige  Böen und auf dem Jungfraujoch einen Spitzenwert von 133 Kilometern  pro Stunde. In Altdorf UR wurde ein Maximalwert von 103 Kilometern  pro Stunde verzeichnet.

Obwohl ähnlich mild wie im Vorjahr war es diesen November nasser  als im langjährigen Schnitt. Besonders das westliche Mittelland, das  Gebiet um den Genfersee und die westlichen Voralpen waren von Nässe  betroffen. Die Sonnenscheindauer im November entsprach dem  langjährigen Mittel.

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