27.12.2012 18:54
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Wind
Sturmwinde überqueren die Schweiz
Stürmische Winde haben in den Bergen für Bahnausfälle gesorgt: Im Berner Oberland standen am Donnerstag die Züge der Jungfraubahn zwischen der Kleinen Scheidegg und dem Jungfraujoch still. In der Westschweiz war gemäss Railinfo die Linie von Le Paccot zum Rochers-de-Naye (VD) gesperrt.

Für den Wintertourismus hatten die Ausfälle keine schweren Folgen. «Das Skigebiet war nicht betroffen», sagte Jungfraubahn-Sprecher Simon Bickel der Nachrichtenagentur sda. Zudem herrsche beim Tourismus aufs Jungfraujoch Nebensaison, weshalb der Ausfall zu verkraften sei.

Das Sturmtief Silvia hat den ganzen Tag für Sturmböen in den Bergen gesorgt. In der Ostschweiz wurden auf dem Säntis am Nachmittag laut SRF Meteo Windgeschwindigkeiten von 136 Kilometern pro Stunde verzeichnet. In der Innerschweiz wurden auf dem Pilatus 133 Kilometer pro Stunde gemessen. Auch im Berner Oberland und im Jura gab es auf den Gipfeln Orkanböen mit mehr als 117 Kilometern pro Stunde.

Aber auch im Mittelland wehte der Wind stärker als normal. Im solothurnischen Niederamt wurden bis zu 74 Kilometer pro Stunde registriert. Auf dem Bantiger bei Bern waren es sogar 110 Stundenkilometer.

Für den Abend und die Nacht wurde mit einer Zunahme der Windgeschwindigkeiten gerechnet. «Die Kaltfront verursacht einen Druckanstieg, was zu starken Winden führt», sagte Daniel Gerstgrasser von MeteoSchweiz auf Anfrage. In den Bergen rechnete er mit Orkanspitzen von bis zu 150 Kilometern pro Stunde.

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