5.05.2014 09:32
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Strassenverkehr
Strassen: Über 20'000 Stunden Stau
Auf den schweizerischen Nationalstrassen sind im vergangenen Jahr 26,39 Milliarden Kilometer zurückgelegt worden. Das sind 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Staustunden erhöhten sich um 3,4 Prozent auf 20'596 Stunden.

Drei Viertel dieser Staustunden wurden durch Verkehrsüberlastungen verursacht, wie aus den Verkehrsflusszahlen hervorgeht, welche das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Montag publizierte. Rückläufig waren Staus wegen Unfällen und Baustellen. Unfallbedingte Staus reduzierten sich um 4, baustellenbedingte Staus um 12 Prozent.

Wie das ASTRA mitteilt, sollen Staus bei Baustellen noch besser verhindert werden. Etwa mit Nachtarbeit, Ersatzfahrbahnen oder Hilfsbrücken. Es macht zudem darauf aufmerksam, dass, obwohl die Nationalstrassen nur rund 2,5 Prozent des Schweizer Strassennetzes ausmachen, diese 42,7 Prozent des Verkehrs zu bewältigen haben.

Mit dem Natioanlstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) will der Bundesrat wegen der wachsenden Mobilität, der steigenden gesellschaftlichen Ansprüchen und der volkswirtschaftlichen Bedeutung die Finanzierung des Strassennetzes langfristig sichern. Bundesrätin Doris Leuthard präsentierte am Montag auf der Baustelle beim Abschnitt Härkingen-Wiggertal, was unternommen wird.

Die Erweiterung ist Teil der ersten Programmbotschaft Engpassbeseitigung. In einer zweiten Phase beantragt der Bundesrat dem Parlament Mittel, um die neuralgische Stellen bei Crissier, zwischen Genf Flughafen - Le Vengeron, Luterbach - Härkingen und Andelfingen - Winterthur zu entlasten.

2014 investiert der Bund 1,95 Milliarden Franken ins Nationalstrassennetz.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE