22.12.2017 13:33
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Zürich
Stacheliger Festschmaus für Elche
Für die Elche im Wildnispark Zürich haben Weihnachten schon begonnen: Sie erhielten am Freitag die erste Ladung unverkaufter Christbäume - für die Elche ein Festschmaus. Bis zu sechs Bäumchen schafft ein ausgewachsener Elch pro Tag.

Bis kurz vor Weihnachten heiss begehrte Ware - danach unverkäuflich: Jedes Jahr werden Unmengen von Christbäumen nicht verkauft. Eine tierische Art des Recyclings gibt es im Zürcher Wildnispark. Dort dürfen sich die Elche über die nicht verkaufte Ware hermachen. Die Pflanzenfresser aus Schweden lieben vor allem die nährstoffreichen Teile wie Zweige, Knospen und Nadeln. Anfang Winter stellen sie ihre Nahrung ohnehin von Laub- auf Nadelbäume um. Die Christbäume sind deshalb sehr willkommen.

Momentan leben im Wildnispark Zürich vier erwachsene Elche und drei Jungtiere. Die Bäume, die am Freitag und den Tagen nach Weihnachten aus der ganzen Region angeliefert werden, dürften für fast den ganzen Winter reichen.

Bei der Christbaumsorte sind die Elche nicht heikel. Sie fressen alle, egal ob Rottanne oder Nordmanntanne. Nicht willkommen sind einzig gebrauchte Bäume. Lametta- und Wachsreste wären schädlich für die Tiere. Und der Aufwand, jeden einzelnen Baum zu kontrollieren, wäre für die Stiftung Wildnispark zu gross.

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