2.03.2015 19:59
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Wetter
Kaltfront bescherte stürmischen Wochenstart
Die Schweiz hat am Montag einen stürmischen Start in die Woche erlebt. Den stärksten Windstoss registrierten die Wetterdienste auf dem Grossen St. Bernhard mit über 140 Kilometer pro Stunde. Auch im Flachland wehte der Wind kräftig.

An einigen Orten im Flachland wurden Spitzengeschwindigkeiten von 100 km/h oder mehr gemessen. Beim Atomkraftwerk Mühleberg registrierte SRF Meteo 108 km/h. MeteoNews vermeldete für Schwyz gar 115 km/h. Auch in Cressier NE und in Grenchen SO fegte der Wind mit Spitzengeschwindigkeiten von 100 km/h oder mehr übers Land.

130 km/h

Noch kräftiger stürmte es in den Bergen. Die stärkste Windböe wurde auf dem Grossen St. Bernhard mit 142 km/h gemessen. Spitzengeschwindigkeiten von um die 130 km/h oder mehr gab es laut MeteoNews auch auf dem Säntis, dem Titlis, dem Chasseral, dem Jungfraujoch und dem Pilatus.

Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland ging es am Montag stürmisch zu und her. Auf der Zugspitze seien 140 km/h registriert worden, teilte SRF Meteo mit. Der absolute Spitzenwert des Tages aber - 159 km/h - sei auf Korsika gemessen worden.

Mild und feucht

Der Weststurm brachte der Schweiz indes nicht nur stürmische Böen, sondern auch sehr feuchte und milde Luft. Am Genfersee und im untersten Rhonetal stiegen die Temperaturen gemäss SRF Meteo auf knappe 13 Grad. Allerdings vermieste der Regen mancherorts die frühlingshaften Temperaturen. Im Glarnerland beispielsweise gab es innerhalb von 24 Stunden bis zu 40 Millimeter Niederschlag. Auf dem Säntis wurden gar 82 Millimeter verzeichnet.

Am Dienstag dürfte die Frisur besser in Form bleiben, wie MeteoNews schreibt - es wird eine Wetterberuhigung erwartet. Wer auf den Frühling wartet, muss sich jedoch noch gedulden: Mitte dieser Woche dürfte es nochmals bis ins Flachland schneien.

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