20.09.2019 16:00
Quelle: schweizerbauer.ch - mgt/khe
Auszeichnung
Käserei erhält Schweizer-Holz-Label
Die Käsereigesellschaft Napf AG hat beim Bau des neuen Käsekellers in Hofstatt bei Luthern auf Schweizer Holz gesetzt. Dafür wurde die sie von der Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz mit dem ‹Label Schweizer Holz› ausgezeichnet.

"Die Produktion von Käse und der Holzbau sind beides jahrhundertealte Handwerke und diese zwei haben sich in Hofstatt im neuen Käsekeller gefunden", stellt Melanie Brunner, Geschäftsleiterin der Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz, fest.

Der neue Käsekeller der Käsereigesellschaft Napf AG sei nicht nur aus Holz, sondern zu 92,2% aus Schweizer Holz gebaut worden. Dafür wurde das Unternehmen mit einem Label ausgezeichnet. Das Holz für den Käsekeller lieferten das Sägewerk Christen in Luthern und das Sägewerk Kunz in Hofstatt. 

144.9 Kubikmeter Holz wurden insgesamt verbaut. So viel, wie im Schweizer Wald in sieben Minuten wieder nachwächst. Das Holz speichere gemäss Berechnungen des CO2-Institutes rund 109 Tonnen des Treibhausgases CO2 und werde somit langfristig der Atmosphäre entzogen. «Das entspricht ungefähr der Menge, welche 22 in der Schweiz lebende Personen in einem Jahr produzieren», führte Brunner aus. 

Hohe Wertschöpfung in der Region

Durch den Einsatz von Schweizer Holz bleibt die Wertschöpfung in der Region. Es würden nicht nur Arbeitsplätze gesichert, sondern auch junge Leute ausgebildet. Ausserdem seien die Transportwege kurz, die Schweizer Wälder würden umweltschonend bewirtschaftet und das Holz wachse nach und brauche dazu nur Sonnenenergie. Mit diesen Argumenten wirbt die Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz für den Einsatz von Schweizer Holz.


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