10.01.2015 12:37
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Wetter
Januarnacht mit Sturmwind und frühlingshaften Temperaturen
Ein Hauch von Frühling bei heftigem Wind: Die Schweiz hat einen warmen Morgen erlebt. Im Grossraum Luzern war es bis 17 Grad warm, und in der Nordwestschweiz wurden um die 15 Grad gemessen. Auf den Hausbergen von Zürich und Bern blies der Wind mit bis zu 116 km/h.

Windstösse von bis zu 116 Stundenkilometern meldete der Wetterdienst MeteoNews für den Uetliberg bei Zürich und den Bantiger bei Bern. Orkanartig war der Wind in den Bergen: Auf dem Säntis wurden Böen von bis zu 169 km/h registriert, auf dem Titlis von bis zu 143 km/h und auf dem Jungfraujoch Windstösse von bis zu 141 km/h.

Grund für die Wärme im Grossraum Luzern war der Pilatusföhn, wie MeteoNews schrieb. Die Schneefallgrenze stieg vorübergehend auf mehr als 2000 Meter an. Schon in der Nacht auf Sonntag erwarten die Meteorologen aber eine Kaltfront und Schnee bis in tiefe Lagen.

Über Unfälle wegen des Sturms war am Morgen nichts bekannt. Die Appenzeller Bahn (AB) stellte wegen des Sturms zwischen Weissbad und Wasserauen den Betrieb ein, wie die Bahnverkehrsinformation meldete. Die Passagiere mussten in Ersatzbusse umsteigen.

Die Zürcher Kantonspolizei erhielt in der Nacht rund zwanzig Anrufe wegen Sturmböen, wie sie am Samstagmorgen schrieb. Meist ging es um umgewehte und auf Strassen gestürzte Baustellenabschrankungen, Plakatständer und Bauzäune respektive um von umgestürzten Bäumen oder herabgefallenen Ästen blockierte Strassen.

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