4.11.2019 11:43
Quelle: schweizerbauer.ch - pd/blu
Bern
Holzzentralheizungen: Messpflicht
Holzfeuerungen tragen ungefähr ein Drittel zur Feinstaubbelastung der Luft bei. Der Bundesrat hat im April 2018 beschlossen, dass der Schadstoffausstoss von Holz- und Kohlezentralheizungen bis 70 Kilowatt und von gewerblich genutzten Backöfen mindestens alle vier Jahre geprüft werden muss.

Im Kanton Bern wird diese neue Messpflicht ab dem 1. November 2019 umgesetzt. Ein Viertel der Eigentümer solcher Anlagen erhalten in der aktuellen Heizperiode ein Aufgebot zur Messung von der zuständigen Feuerungskontrolle.

Holzfeuerungen sind klimaneutral und weisen eine CO2-neutrale Energiebilanz auf. Deshalb gewinnt Holz als Brennstoff zunehmend an Bedeutung. So leisten Holzfeuerungen einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie des Kantons Bern.

Holzfeuerungen erzeugen jedoch noch zu grosse Mengen an Feinstaub und anderen Luftschadstoffen. Wenn diese Anlagen richtig betrieben werden und den neusten Stand der Technik aufweisen, können ihre Emissionen wesentlich vermindert werden.

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