31.12.2015 12:41
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Zürich
Früherer M-Industrie-Chef gestorben
Der Zürcher alt Ständerat Albin Heimann ist tot. Er starb in seinem 102. Lebensjahr in Kilchberg ZH. Heimann war Mitglied des Landesrings der Unabhängigen (LdU) und sass von 1967 bis 1979 im Ständerat.

Heimann ist in seinem Heim am 19. Dezember friedlich eingeschlafen, wie seine Familie am Donnerstag mitteilte. Der Politiker und Unternehmer wurde 1914 in Zürich geboren.

Gründete Immobilienfirma Prohaus

Nach einer kaufmännischen Lehre gründete er 1944 die international tätige Immobilienfirma Prohaus AG, aus der er sich als Besitzer des Unternehmens 2006 altersbedingt zurückzog.

Heimanns politische Karriere begann im Zürcher Kantonsrat. Diesem gehörte er als Vertreter des Landesrings der Unabhängigen 1942 sowie von 1951-1963 an. 1967 erfolgte seine Wahl in den Ständerat. Im Stöckli sass er bis 1979, in seiner letzten Amtsperiode als Parteiloser.

Plädierte für Abbau der Landwirtschafts-Subventionen

Von 1958 bis 1976 war Heimann Mitglied der Verwaltungsdelegation des Migros-Genossenschaftsbundes (MGB). Ihm waren die industriellen Betriebe des MGB unterstellt. In seiner Funktion als Präsident der Migrol lancierte er einen ersten Versuch zum Vertrieb bleifreien Benzins. Dieses konnte jedoch ohne staatliche Vorschriften noch nicht abgesetzt werden.

Heimann verstand sich als Vertreter der freien Wirtschaft mit sozialer Verantwortung. Er plädierte wiederholt für einen teilweisen Abbau der staatlichen Regulierungen und Subventionen in der Landwirtschaft.sda

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