30.10.2014 13:50
Quelle: schweizerbauer.ch - Josef Niederberger
Schwyz
Der Winter wird ideal
Treffen die mehrheitlichen Voraussagen der Propheten ein, ist mit einem Winter zu rechnen, der seinen Namen verdient.

Dies traf bisher noch kaum je zu bei den Wetterschmöckern: Gleich drei von ihnen standen im ersten Rang: Martin Holdener, Martin Horat und Peter Suter. Mit 14 Punkten lag dabei der Spitzenwert merklich tiefer als üblich. Mit viel Humor wickelte sich die Herbstversammlung in Illgau ab. Den Spielern eines Laientheaters würde es wohl kaum gelingen, die Lachmuskeln des Publikums mehr zu strapazieren als dies die weisen Wetterpropheten spontan «fertig brachten».

Frühling kommt zaghaft

Martin Holdener aus Schwyz, «Musers», führte den Reigen der Voraussagen für den Winter an. Er sagt einen kühlen, schneereichen und rechtzeitig eintreffenden Winter mit spätem Frühling voraus. Wenn die Prognose von Martin Horat aus Rothenthurm, «Wettermissionar», zutrifft, ist das Wetter für die Wintersportler bis Ende März wie gewünscht. Der Frühling wird sich hinauszögern, «das überreife Ökoheu vom Sommer 2014 wird noch gefressen», gibt sich Horat überzeugt.

Nach Peter Suter aus Ried-Muotathal, «Sandstrahler», ist der Winter in den Niederungen sonnenarm, «in den Höhen ideal mit schönen Schneeverhältnissen, die Lifte können aufholen». Suter rechnet mit einem «rechtzeitigen» Frühling, allerdings mit Rückschlägen behaftet.

Temperaturen schwanken

Anders sieht Karl Reichmuth aus Schwyz, «Steinbockjäger», die Wetterentwicklung in seiner Zusammenfassung: «Der Vorwinter ist zu warm und schneearm, sodass die Wintersportler keine Freude haben.» Es folgen zum Teil grosse Temperaturunterschiede, und der Frühling wird ein wenig auf sich warten lassen.

Auch Alois Holdener aus Seewen, «Tannzapfen», rechnet mit mildem Winterwetter: «Vorwinter zu warm und wenig Schnee. Nachher genügend Schnee. Der Frühling wird mit Rückschlägen zu kämpfen haben.» Die salomonische Voraussage Karl Hedigers aus Küssnacht, «Naturmensch», lautet gemäss seiner Zusammenfassung kurz und bündig: «Der Winter ist ideal mit genügend Schnee und Kälte. Der Frühling kommt zur rechten Zeit.» Wer möchte dieser Erwartung nicht beipflichten?

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