7.08.2017 10:24
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Österreich
A: Heftige Unwetter
Die Lage in den Unwettergebieten von Österreich bessert sich nach einer ruhigen Nacht zum Montag. Das von der Umwelt abgeschnittene Grossarltal konnte am frühen Montagmorgen mit dem Auto auf einer Spur wieder verlassen werden. In Italien kam es auch zu Unwetterschäden.

«Wir haben das Schlimmste hinter uns», sagte ein Feuerwehrkommandant. Das bei Feriengästen beliebte Tal im Bundesland Salzburg war besonders stark von Regen, Hagel und Schlammlawinen betroffen. In Österreich war die Landstrasse aus und in den Touristenort Grossarl zuvor durch eine Mure auf einer Länge von zwei Kilometern verschüttet. Viele Reisende sassen im Tal fest. Zwei Notfalllager wurden errichtet.

Welchen Schaden das Unwetter tatsächlich angerichtet hat, war zunächst nicht klar. Mit Luftaufnahmen sollte das ganze Ausmass festgestellt werden. Die Wetterprognosen für die nächsten Tage sind gut. Es soll nicht weiter regnen.
Auch die Lage in der Steiermark entspannt sich langsam. Einige Gebiete waren wegen der Verwüstungen zum Katastrophengebiet erklärt worden. Die Pegelstände in den Flüssen und Bächen beginnen nun langsam zu sinken. Soldaten wurden zur Hilfe in das Gebiet geschickt. Die Regierungsspitze sprach Mittel aus dem Katastrophenfonds zu.

Auch Italien kämpfte am Wochenende gegen die Wetterkapriolen. Es gab mehrere Todesopfer im Nordosten des Landes. Eine Frau starb, weil Geröllmassen ihr Auto verschütteten. Zwei Männer in Italien und Österreich verloren ihr Leben durch Blitzschläge. Zudem starben in den beiden Ländern zwei Menschen, als auf Campingplätzen wohl Bäume auf ihre Zelte fielen.

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