16.01.2018 16:37
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Graubünden
GR: Rekord bei Hirschjagd
Die Bündner Jäger haben letztes Jahr so viele Hirsche geschossen wie nie zuvor. Mit insgesamt 6507 erlegten Tieren wurden die Abschusspläne auf der grössten Jagd der Schweiz weitgehend erfüllt.

Erfüllt wurden die Abschusspläne im zweiten Anlauf auf der Sonderjagd Ende Herbst, wie das Amt für Jagd am Dienstag mitteilte. 1919 Jäger schossen auf dieser Jagd 1340 Hirsche. Die Sonderjagd wird angesetzt, wenn auf der ordentlichen Jagd im Frühherbst die geplanten Abschüsse nicht erreicht werden - seit langem also jedes Jahr.

Das Amt für Jagd wertet das letzte Jahr als Erfolg im Kampf gegen die zu grossen Hirschbestände. Mit den hohen Abschusszahlen sei die angestrebte Reduktion der Population eingeleitet worden, hiess es. Weiter wurden 2017 in Graubünden 4194 Rehe erlegt. Das ist die zweithöchste je erreichte Abschussstrecke. 340 dieser Tiere wurden auf der Sonderjagd geschossen.

Ohne die mit der Hoch- und Sonderjagd vorgenommenen Eingriffe müsste sich in Graubünden nun «deutlich zu viel Wild» die in der verschneiten Landschaft knappen Nahrungsressourcen teilen, schrieb das Amt für Jagd weiter. Jagdlich gut regulierte Bestände erhöhten die Chance für jedes Einzeltier, auch einen harten Winter zu überleben. Auch würde so die Anzahl Wildunfälle auf Strasse und Schiene reduziert.

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