26.10.2018 08:41
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Aargau
Erster Schweizer Tag der Insekten
Am 15. November findet in Aarau erstmals der Tag der Insekten Schweiz statt. Thema ist die Suche nach Möglichkeiten, das Insektensterben aufzuhalten.

Um die Insekten steht es nicht gut: Rund ein Drittel der Insektenarten ist vom Aussterben bedroht. In manchen Gebieten in Deutschland ging die Zahl der Fluginsekten um 75 Prozent zurück. Und das nicht etwa nur auf intensiv genutzten Flächen, sondern auch in geschützten Gebieten. Beängstigende Entwicklungen, wenn man bedenkt, wie wichtig Insekten für Ökosysteme, Nahrungskette und letztlich das Überleben der Menschheit sind.

Das Insektensterben ist auch Thema am ersten Tag der Insekten Schweiz am 15. November in Aarau, der unter anderem von Umweltverbänden, Forschungsinstitutionen, dem Schweizer Bauernverband und dem Bundesamt für Umwelt mitgestaltet wird. Fachleute und Engagierte wollen durch diese Tagung ein Netzwerk zur Förderung der Insekten in der Schweiz schaffen.

Wie steht es um die Insekten in der Schweiz? Wie lässt sich die Artenvielfalt in Gärten und Dachbegrünungen fördern? Und was können Bauern und Unternehmer zur Förderung von Insekten tun? Diese und weitere Frage sollen im Zuge von Vorträgen und Diskussionsrunden ergründet werden, wie die Veranstalter mitteilten.

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