2.11.2018 13:50
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Honig
23,2 kg Honig pro Volk
In der Schweiz sind im laufenden Jahr pro Bienenvolk 23,2 Kilogramm Honig geerntet worden. Die Menge lag damit leicht über dem langjährigen Mittelwert.

Allerdings gab es kantonal grosse Unterschiede, wie apisuisse, der Dachverband der Schweizerischen Bienenzüchtervereine, am Freitag in Appenzell bekannt gab.

Überdurchschnittliche Frühlingshonigernte

So sei in den nördlichen Kantonen Schaffhausen, Jura und Basel-Stadt mit knapp 40 Kilogramm pro Bienenvolk am meisten Honig geerntet worden. Die alpinen Kantone Appenzell Innerrhoden, Schwyz, Obwalden und teilweise auch Bern bildeten den Schluss der Rangliste mit lediglich elf bis 16 Kilogramm Honig pro Bienenvolk.

Nachdem 2017 der Frühling durch die Frostperiode Ende April geprägt gewesen sei und nur wenig Blütenhonig habe geerntet werden können, hätten 2018 ganz andere Bedingungen geherrscht. Das durchgehend sonnige und immer wärmere Wetter ab März habe eine überdurchschnittliche Frühlingshonigernte in der ganzen Schweiz zur Folge gehabt. Die goldgelbe Frühlingshonigernte liege mit schweizweit durchschnittlichen 10,7 Kilogramm Honig pro Bienenvolk über dem langjährigen Mittelwert.

Waldhonigernte besser als erwartet

Mit dem fortschreitenden Sommer und der zunehmenden Hitze sei die Aussicht auf eine gute Waldhonigernte gesunken. Entgegen den Erwartungen habe dann aber regional doch noch eine starke Waldtracht eingesetzt und in einigen Regionen der Schweiz zu einer ansehnlichen Sommerhonigernte geführt.

So sei immerhin ein schweizweiter Durchschnittsertrag von 12,5 Kilogramm Honig pro Bienenvolk erreicht worden. Waldhonige zeichnen sich laut apisuisse nebst der dunklen Farbe auch durch ihren äusserst aromatischen Geschmack aus. An der diesjährigen Ernteumfrage von apisuisse haben sich 1118 Imkerinnen und Imker mit 1306 Standorten in der ganzen Schweiz und in Liechtenstein beteiligt.

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