3.10.2013 17:45
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Zürich
Nutztierzentrum: Regierungsrat beantragt 29 Millionen
Der Zürcher Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat einen Objektkredit von 29 Millionen Franken für den Bau eines Nutztierzentrums. Das Zentrum ist Teil des geplanten Bildungs- und Forschungszentrums Agrovet-Strickhof in Lindau und soll unter anderem Rindviehstallungen und eine Vorführhalle enthalten.

Der Baubeginn ist für das Jahr 2015 geplant. Mit den 29 Millionen Geld soll der Bau eines Nutztierzentrums mit Rindviehstallungen und Forum (Vorführhalle) finanziert werden, wie der Regierungsrat in einer entsprechenden Mitteilung schreibt. Dafür sollen die Betriebskosten für die Rindviehhaltung sinken.

Wie der Zürcher Oberländer auf seinem Onlineportal schreibt, ist as Bildungs- und Forschungszentrum Agrovet-Strickhof in Lindau ein gemeinsames Projekt von ETH, Uni Zürich sowie dem kantonalen Amt für Landschaft und Natur. Die Neu- und Ersatzbauten werden in zwei Teilprojekte gegliedert.

Ein Teilprojekt, realisiert vom Kanton Zürich, umfasst die Rindviehstallungen mit Milchviehstall, Veterinärbereich, Jungvieh- und Rindermaststall sowie Forum. Das andere Teilprojekt, unter der Federführung der ETH Zürich, enthält ein Stoffwechselzentrum mit Forschungseinrichtungen sowie ein Büro- und Laborgebäude.

Die Kosten werden auf 58 Millionen Franken veranschlagt. Gemäss den künftigen Nutzungs- und Eigentumsverhältnissen übernehmen der Kanton Zürich und die ETH je 29 Millionen Franken, schreibt der Zürcher Oberländer. Die Baueingabe ist auf Anfang 2014 vorgesehen.

Die Aufgabenteilung zwischen den drei beteiligten Institutionen ermögliche neben den Synergien in Bildung und Forschung eine effiziente und kostengünstige Betriebsführung, schreibt der Regierungsrat weiter. Für den Kanton Zürich vermindern sich die Betriebskosten für die Rindviehhaltung pro Jahr um rund 200‘000 Franken.

Der Nutztierbestand der drei Institutionen wird um rund 230 Einheiten auf 380 reduziert.

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