22.01.2015 17:00
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Deutschland
D: Tierwohl messbar machen
Der Zwischenbericht des deutschen Kompetenzkreises Tierwohl schlägt ein Monitoring-System und eine stärkere landesweite Koordinierung der Tierschutz-Initiativen vor.

Am Donnerstag nahm Agrarminister Christian Schmidt den Zwischenbericht des Kompetenzkreises Tierwohl entgegen, schreibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in einer Mitteilung. Der Beraterkreis empfiehlt, ein Tierwohl-Indikatorensystem zu entwickeln, welches ein flächendeckendes Monitoring des Tierschutzes in der Nutztierhaltung ermögliche.

Neben einer stärkeren Koordinierung von Bund und Ländern, sollten ebenfalls nicht-kurative Eingriffe eingestellt werden. Der Kompetenzkreis spricht damit besonders das Kürzen des Schnabels bei Geflügel oder des Schwanzes bei Schweinen an, die Kastrierung von Ferkeln ohne Betäubung ist bereits gesetzlich geregelt und wird ab 2019 illegal.

Der Kompetenzkreis Tierwohl wurde im Rahmen der Initiative „Eine Frage der Haltung – Neue Wege für mehr Tierwohl“ von Agrarminister Christian Schmidt eingesetzt. Das Ziel des Beraterkreises ist es, die Haltungsbedingungen für Nutztiere zu verbessern und die Akzeptanz für Nutztierhaltung in der Gesellschaft zu steigern.

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