10.02.2017 16:34
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Graubünden
Südbünden: 17 Schafe gerissen
In der Nacht auf Mittwoch wurden bei Cama GR 17 Schafe gerissen. Als «Täter» wird ein Wolf vermutet. In der Leventina wurden in der vergangenen Woche bereits weit über 20 Schafe gerissen.

Insgesamt sind sieben Schafe tot vorgefunden worden, die 10 weiteren mussten aufgrund ihrer Verletzungen eingeschläfert werden. Dies berichtet «Südostschweiz Online». Der Vorfall ereignete sich in Cama bei Roveredo. Die Herde hat sich ein einer umzäunten Weide mit Stall befunden. Ein Herdenschutzhund kam nicht zum Einsatz.

Der Art der Risse deutet auf einen Wolf hin. Eine DNA-Analyse liegt noch nicht vor. Die Schafhalter wurden angehalten, die Tiere einzustallen und die Zäune zu optimieren. Zudem patrouillieren die Wildhüter öfter.

In den vergangenen zwei Wochen wurden in der Leventina bereits mehrere Schafe von einem Wolf getötet. In Cavagnago bei Faido TI wurden am vergangenen Wochenende sieben Schafe von einem Wolf getötet. Bereits vor zwei Wochen hat ein Wolf in Faido gewütet. 18 Schafe wurden gerissen und vier weitere verletzt. Aktuell gehen 24 Schafe auf das Konto des Grossraubtiers, das in der Leventina unterwegs ist.

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