11.10.2017 14:28
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Bern
Hefenhofen: Pferde-Interesse gering
Die Versteigerung von 36 weiteren beschlagnahmten Pferden des mutmasslichen Tierquälers von Hefenhofen hat am Mittwochmorgen in Schönbühl BE begonnen. Es handelt sich um Tiere, die den Sommer auf Alpen in den Kantonen Graubünden und St. Gallen verbracht haben.

Die Pferde befinden sich seit Ende September im Kompetenzzentrum Veterinärdienst und Armeetiere in Schönbühl. Wegen einer - inzwischen abgewiesenen - Beschwerde des Besitzers konnten sie vorerst nicht verkauft werden. Das Interesse war diesmal wesentlich weniger gross als Mitte August, als 80 Pferde vom Hof des mutmasslichen Tierquälers in Schönbühl versteigert worden waren. Bis zur Pause um 11 Uhr war am Mittwoch nur rund ein Drittel verkauft worden. Von 33 Tieren fanden bisher nur 11 einen neuen Besitzer.

Die meisten verkauften Tiere gingen zum Schätzpreis oder leicht darüber weg. Dies im Unterschied zur ersten Versteigerung, in der jeweils mehrere Interessenten den weit über dem Schätzpreis liegenden Maximalpreis boten und das Los entscheiden musste. Diesmal gab es keine Obergrenze. Die Verantwortlichen des Veterinäramts des Kantons Thurgau haben entschieden, dass die Tiere, für die nicht geboten wurde, in einer zweiten Runde 500 Franken unter dem Schätzwert ausgerufen werden sollen. Sie erwarten, dass die Versteigerung noch bis am späten Nachmittag dauert.

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