11.03.2018 08:41
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Brasilien
Chip für Rinder
Brasilien hat eine Chip-Kennzeichnung von Rindern eingeführt, um durch eine bessere Rückverfolgbarkeit die Absatzmöglichkeiten seiner Rindfleischexporteure auf dem internationalen Markt weiter zu verbessern

Das hat das staatliche Agrarforschungsinstitut Brasiliens, die Empresa Brasileira de Pesquisa Agropecuária (Embrapa), am Montag mitgeteilt. Rinder in Brasilien können laut Embrapa nun mit einem individuellen Code gekennzeichnet werden.

Dieser beginne immer mit der Ziffernkombination „076“, die für die Herkunft aus Brasilien stehe. Weitere zwölf Ziffern identifizierten das einzelne Tier. Die Gesamtzahlenfolge werde auf Mikrochips geschrieben, die dem Rind unter die Haut implantiert würden.

Massnahme ist freiwillig

Möglich sei auch die Nutzung elektronisch lesbarer Ohrmarken oder sogenannter Bolusse, die in den Pansen eingesetzt würden. Die Nutzung der elektronischen Kennzeichnung ist nach Angaben von Embrapa freiwillig.

Die Informationen zu den Nutzern und ihren gekennzeichneten Tieren würden in einer nationalen Datenbank gespeichert. Als primäres Ziel der Massnahme nannte das Forschungsinstitut, die brasilianischen Rindfleischexporte in Märkte wie die Europäische Union zu fördern, die eine Rückverfolgbarkeit erforderten. Ausserdem gehe es darum, das Herdenmanagement zu erleichtern.  

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