19.09.2018 18:58
Quelle: schweizerbauer.ch - Robert Alder
Zuchtstiermarkt Thun 2018
Sonntagsmuni vom Feinsten
Gestern Dienstag und heute Mittwoch war Thun wieder Mekka der Stierenzüchter. 291 Stiere waren im Katalog aufgeführt, mehr als die Hälfte gehörten der Rasse Simmental an.

Erstmals fand der Markt in der neuen, hellen, fest erstellten Halle anstelle eines Zelts statt. Das OK sowie die Jury, bestehend aus Christian Aegerter, Rolf Dummermuth, Hanspeter Ryter und Niklaus Flückiger wählten die Mister der Stierkälber und der älteren Stiere.

Gute Qualität

Die Stiere zeichneten sich auch heuer durch eine vorzügliche Qualität und Entwicklung aus und wurden hervorragend gepflegt präsentiert. Dies die einhellige Meinung der Experten. Als Mister Stierkälber wurden bei den Simmentalern der feine und gut entwickelte Clemens Beat von Erwin Brügger-Studer, Wasen i. E. gewählt.

Bei den Swiss Fleckvieh-Jungstieren machte Toni Otto von André und Markus Mosimann, Toffen das Rennen. Er zeichnete sich durch eine gute Entwicklung, eine starke Oberlinie und ein guten Fundament aus. Bei den Red-Holstein stach Les Gross Atomar Jarred von Hans und Christian Stegmann, Mont-Soleil heraus. Seine Entwicklung sei einzigartig und sein Fundament von besonderer Qualität, kommentierte Christian Aegerter.

Stegmann doppelt nach

Auch bei den älteren Stieren hiess es nochmals  Hans und Christian Stegmann, Mont-Soleil. Ihr Les Dan's Ladd IHH war einfach noch ein Quäntchen besser als seine Konkurrenz. Enorm in der Vorhand und ein Top-Fundament waren seine Vorzüge. Bei den Swiss Fleckvieh-Stieren machte Senn Flip von der BG Jungen in Kiental das Rennen in einer starken Konkurrenz.

Der gut zweijährige Flip ist breit, lang, solid im Rücken und geht ebenfalls auf einem Klasse-Fundament. Noch stärker war die Konkurrenz bei den Reinen Stieren. Dennoch gab es für die Jury einen klaren Sieger, einen richtigen "Sonntagsmuni". Breit und tief sei er, harmonisch und ebenfalls mit einem der besten Fundamente ausgestattet. Die Auszeichnung konnte Abraham Pieren-Schranz aus Adelboden für seinen Achill Agakan entgegennehmen.

Pieren holt Betriebscup

Abraham Pieren hatte schon im Vorfeld beim Betriebscup die Hand im Spiel. Mit Mister Agakan, Florian Niesen und und Florian Michi stellte er die beste von zehn Gruppen vor wem wohl? Vor Hans und Christian Stegmann, die mit ihren Siegermunis zwei sichere Werte mit dabei hatten.

Ausführlicher Bericht in der Print-Ausgabe des "Schweizer Bauer" vom Samstag.

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