8.10.2018 07:01
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
EU
Veränderte Kuhprämien
Die Milcherzeuger in Litauen werden in diesem Jahr mehr finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten, die französischen Mutterkuhhalter dagegen weniger.

Wie das Landwirtschaftsministerium in Vilnius kürzlich mitteilte, soll die Milchkuhprämie 2018 gegenüber dem Vorjahr um 5,65 Euro (6.50 Fr.) oder 5,6% auf 107,67 Euro (123 Fr.) pro Tier angehoben werden. 

Gleichzeitig sinkt aber die Zahl der unterstützten Milchbauern binnen Jahresfrist von rund 29'780 auf gut 27'000 und die der geförderten Kühe von 262'210 auf 253'000 Stück. Diese Beihilfen werden in Litauen zweimal im Kalenderjahr gezahlt. Die Vorauszahlung in Höhe von 73 Euro pro Milchkuh wird ab dem 16.Oktober fällig. Die verbleibende Prämie von 34,32 Euro soll Anfang Dezember auf den Konten der Milcherzeuger eingehen. 

In Frankreich bleibt dagegen die Anzahl der prämienberechtigten Mutterkühe gegenüber 2017 weitgehend konstant, doch wurden die Beihilfen gekürzt. So werden nach Angaben des Fachverbandes der französischen Rinderhalter (FNB) für die ersten 50 Kühe 166 Euro (190 Fr.) pro Tier gezahlt. Im Vorjahr waren es noch 173,80 Euro (199 Fr.). Für den Bestand zwischen 51 und 99 Tieren sinkt die Beihilfe um 5,35 Euro auf 121 Euro (138 Fr.) und für die Tiere 100 bis 139 der Herde um 1,60 Euro auf 62 Euro (71 Fr.) pro Kuh. Die Mutterkuhprämien waren im Sommer 2017 aufgestockt worden, als Frankreich durch Umschichtung von Finanzmitteln aus der Ersten Säule den Anteil der Zweiten Säule von 3,3% auf 4,2% erhöhte.

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