16.03.2014 08:41
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
USA
USA öffnen sich für europäisches Rindfleisch
Die Vereinigten Staaten haben ihre seit mehr als 15 Jahren bestehenden Einfuhrbeschränkungen für europäisches Rindfleisch aufgehoben. Wie von Seiten der Europäischen Kommission bestätigt wurde, sind entsprechende Regelungen in Amerika seit dem 4. März in Kraft.

Damit passte Washington die Importbestimmungen mit Blick auf die Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) internationalen Standards an. Der US-Markt war für EU-Rindfleisch unter Verweis auf eine mögliche BSE-Gefahr seit 1998 weitgehend verschlossen. Die von der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) bereits 2005 aufgestellten Standards, wonach EU-Ware sicher ist, wurden von den USA lange Zeit ignoriert.

Die EU schickte allerdings auch zu den Spitzenzeiten Mitte der neunziger Jahre nur wenige Tausend Tonnen Rindfleisch jährlich über den grossen Teich. Im Jahr 2011 wurden unter dem Einfluss der Handelsbeschränkungen noch insgesamt 230 t exportiert, die Hälfte davon entfiel auf geniessbare Schlachtnebenprodukte. Der jetzt erfolgte Schritt der USA gilt vor allem als Zeichen des guten Willens anlässlich der laufenden Verhandlungen über ein Transatlantisches Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP). Anträge auf Exportgenehmigungen müssen allerdings noch vom US-Amt für Lebensmittelsicherheit (FSIS) geprüft werden.

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