21.04.2014 10:35
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
China
Überdurchschnittlicher Preisanstieg bei Lebensmitteln in China
Die Preise für Lebensmittel steigen in China weiterhin stärker als diejenigen für alle anderen Waren und Dienstleistungen. Laut aktuellen Daten des Nationalen Statistikamtes mussten die Verbraucher in der Volksrepublik im März 2014 im Vergleich zum Vorjahresmonat 4,1 % mehr Geld für Nahrungsmittel aufwenden.

Der Anstieg der allgemeinen Inflationsrate blieb dagegen auf 2,4 % beschränkt. Auch wenn die Preise im Vergleich zum Vormonat Februar insgesamt etwas nachgaben, blieb vor allem frisches Obst und Gemüse sehr viel teurer als zwölf Monate zuvor, nämlich um 17,3 % und 12,9 %.

Dies galt auch für Rind- und Schaffleisch, für die 8,2 % beziehungsweise 7,1 % mehr Geld als im März 2013 aufgewendet werden musste; insgesamt konnten die Verbraucher Fleisch aber etwas preiswerter erstehen, da Teilstücke vom bevorzugten Schwein in dieser Warengruppe günstiger offeriert wurden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat kostete Schweinefleisch zuletzt 6,7 % weniger und auch im gesamten ersten Quartal 2014 war dieses Produkt fast 7 % günstiger in den Läden zu haben.

Ansonsten konnten die chinesischen Verbraucher von Januar bis März des laufenden Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum auch beim Einkauf von Eiern sparen. Während sich diese um 3,1 % verbilligten, wurden pflanzliche Fette 5,1 % günstiger angeboten. Spürbar tiefer in die Tasche mussten die Chinesen dagegen bei Milcherzeugnissen greifen, die sich gegenüber dem ersten Quartal 2013 um fast 12 % verteuert haben. Bei den Nicht-Nahrungsgütern legten in den ersten drei Monaten 2014 vor allem die Preise im Bereich Tourismus mit einem Zuwachs von 10 % zu, während für Kommunikation knapp 6 % weniger aufgewendet werden musste.

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