21.12.2012 06:09
Quelle: schweizerbauer.ch - sda/dpa/afp
Winter
Schnee und Eis in den USA und Bulgarien - Überschwemmungen in Grossbritannien
Der Winter sorgt für viele Probleme. Schnee und eisige Kälte machen vielen Bulgaren zu schaffen. Der erste schwere Schneesturm dieses Winters hat im Mittleren Westen der USA für Chaos gesorgt. Und in Grossbritannien fordern Überschwemmungen Todesopfer.

Zwei Menschen erfroren in bulagrischen Warna am Schwarzen Meer. Im Nordosten des Balkanlandes riefen Dutzende Gemeinden am Donnerstag den Notstand aus. Sie blieben ohne Strom, da Schneestürme die Leitungen beschädigt hatten.

Bulgarien: Temperaturen sinken in den Keller

Wegen des Stromausfalls bekamen viele Orte auch kein Leitungswasser mehr. Wichtige Überlandstrassen und Bergpässe waren wegen Glatteises und Schneeverwehungen unbefahrbar. Fahrzeuge blieben im Schnee stecken.

Der Seehafen von Warna musste wegen des Sturms am zweiten Tag in Folge schliessen. Für die Tage vor Weihnachten sagten Meteorologen ein Absinken der Temperaturen auf bis zu minus 12 Grad voraus.

USA: Warnung vor «lebensbedrohlichen» Blizzard

Der erste schwere Schneesturm dieses Winters hat im Mittleren Westen der USA für Chaos gesorgt. Mehr als 40'000 Haushalte waren im Bundesstaat Iowa am Donnerstag ohne Strom. In der Hauptstadt Des Moines lag 30 Zentimeter Schnee.

Auch Wisconsin und Nebraska, der Bundesstaat Washington an der Westküste sowie Wyoming waren vom starken Schneefall betroffen. Am O'Hare-Flughafen in Chicago, der zu den am stärksten frequentierten der Welt zählt, kam es zu zahlreichen Verspätungen. An Flughäfen in South Dakota und Iowa wurden Verbindungen ganz gestrichen.

Der staatliche Wetterdienst sagte für Donnerstagnachmittag (Ortszeit) weiteren «intensiven» Schneefall in Chicago voraus, der von Sturm und schlechter Sicht begleitet sein werde. Der Wetterdienst warnte zudem vor einem «lebensbedrohlichen» Blizzard, der am Donnerstagmorgen über dem Zentrum des Bundesstaates Missouri geortet wurde und Richtung Illinois im Westen zog. Dieser gefährliche Sturm mache das Reisen nahezu unmöglich.

Grossbritannien: Regenfälle halten bis nach Weihnachten an

Knapp einen Monat nach den Überschwemmungen in Grossbritannien mit vier Todesopfern ist es auf der Insel erneut zu Überflutungen gekommen. 85 Häuser sollten am Donnerstag in der Stadt Wallington in Südengland geräumt werden, nachdem Risse in einer Schutzwand entdeckt wurden.

Viele Menschen mussten wegen der heftigen Dezemberstürme aus ihren Autos gerettet werden, die im Hochwasser liegengeblieben waren. Die Polizei holte einen Mann und seine Tochter in Hampshire aus einem Sportwagen, der komplett im Wasser versunken war.

Nach den Vorhersagen der Meteorologen sollen die Regenfälle bis nach Weihnachten anhalten.

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