13.12.2014 10:51
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Russland
Russische Veterinärbehörde zufrieden mit Schweizer Zusammenarbeit
Die russische Veterinärbehörde ist zufrieden mit der Zusammenarbeit mit der Schweiz nach dem Verdacht einer Umgehung des russischen Boykotts von Obst und Gemüse aus der EU über die Schweiz. Dieser Verdacht konnte sich nicht bestätigen, wie das SECO bereits am Mittwoch mitgeteilt hatte.

Vertreter der russischen Behörde für veterinäre und phytosanitäre Aufsicht hätten sich am Freitag in Moskau mit Schweizer Botschaftsvertretern getroffen, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mit. Beide Seiten hätten sich zufrieden über die Zusammenarbeit gezeigt und würden weiter kooperieren.

Moskau hegte laut Medienberichten den Verdacht, die Schweiz werde von der EU dazu benutzt, Obst und Gemüse nach Russland zu verkaufen und so die russischen Sanktionen gegen die EU im Agrarbereich zu umgehen.

Eine Überprüfung durch das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) aufgrund einer entsprechenden russischen Anfrage hatte aber keine Anhaltspunkte geliefert, dass erfolgte Schweizer Lieferungen nicht mit den dazu ausgestellten Zertifikaten übereinstimmten. Dies hatte das SECO am Mittwoch mitgeteilt.

Anfang August hatte der Kreml im Kontext des Ukraine-Konfliktes ein Importverbot von Agrarprodukten wie Obst, Gemüse, Milchprodukten und Fleisch aus mehreren westlichen Staaten verhängt. Davon betroffen sind neben der EU auch die USA, Kanada und Australien.

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