14.11.2014 10:13
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
USA
Monsanto muss 2,4 Mio an Weizenproduzenten zahlen
Monsanto schliesst einen Vergleich mit amerikanischen Weizenproduzenten in der Höhe von 2,4 Mio US-Dollar. 2013 verklagten Weizenproduzenten den Konzern wegen eines Marktzusammenbruchs, der durch den Fund von ungenehmigtem gentechnisch verändertem Weizen in Oregano hervorgerufen wurde.

Am Mittwoch, 12. November 2014, belegte Monsanto aussergerichtlich einen Rechtsstreit mit den amerikanischen Weizenproduzenten. Der Biotech-Konzern erklärte sich bereit, insgesamt 2,4Mio US-Dollar an amerikanische Weizenproduzenten und deren Verbände zu zahlen, heisst es in einer Mitteilung von Associated Press.

Im Mai 2013 wurde ein von Monsanto entwickelter, jedoch von den Behörden ungenehmigter gentechnisch veränderter Weizen auf einem Feld in Oregano gefunden. Darauf stellten vereinzelte internationale Käufer ihre Importe ein und die Weizenproduzenten erlitten Gewinneinbussen. Nun zahlt Monsanto den Klägern eine Entschädigung - 2,1 Mio Dollar für die Produzente und 250‘000 Dollar für verschiedene Verbände der Weizenproduzenten.

Wie genau der vor einem Jahrzehnt entwickelte gentechnisch veränderte „Roundup Ready“ Weizen auf die Felder kam, bleibt immer noch unklar. In den USA wurde bisher noch kein gentechnisch veränderter Weizen genehmigt.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE