4.07.2013 09:11
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Niederlande
Holland: Bodenpreise für Agrarland steigen nicht weiter an
Der spürbare Anstieg der Kaufpreise für landwirtschaftliche Nutzflächen in den Niederlanden ist Anfang 2013 erst einmal zum Stillstand gekommen.

Wie aus einer aktuellen Erhebung des Landbauökonomischen Instituts (LEI) der Universität Wageningen hervorgeht, mussten im ersten Quartal 2013 für den Erwerb eines Hektars im Durchschnitt 50'745 Euro (62'400 Fr.) bezahlt werden. Das waren zwar 1'745 Euro (2'140 Fr.) oder rund 3,5 % mehr als im Jahresmittel 2012. Gegenüber den beiden Vorquartalen war jedoch kein grösserer Preisauftrieb mehr festzustellen.

Am günstigsten liess sich das Land aufgrund des höheren Grünlandanteils im Norden der Niederlande erstehen. Dort wechselte der Boden im Schnitt für gut 40'000 Euro/ha (49'200 Fr./ha) den Besitzer. Fast 70'000 Euro (86'000 Fr.) mussten dagegen in der Region südlich des Ijsselmeeres und mehr als 65'000 Euro (79'000 Fr.) in den viehdichten Gebieten in der Mitte der Niederlande gezahlt werden.

Im Süden des Landes wurden die Flächen, ähnlich wie im Vorjahr, im ersten Quartal 2013 mit etwa 60'000 Euro (73'800 Fr.) bewertet. Auch wenn es zwischen den Regionen noch grosse Differenzen gibt, kommt das LEI insgesamt zu dem Schluss, dass sich die Preise zwischen den Regionen in den letzten Jahren stärker angenähert haben.

Umrechnungskurs: 1 Euro = 1,23 CHF

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