16.07.2014 10:00
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
USA
Dürre: Geldstrafen für Wasserverschwender
Wegen einer anhaltenden schweren Dürre in Kalifornien hat der US-Westküstenstaat wassersparende Massnahmen beschlossen.

Laut dem Entschluss des staatlichen Wasserausschusses vom Dienstag darf die Bevölkerung ab August weder Trottoirs und Einfahrten mit dem Gartenschlauch abspritzen, Springbrunnen mit Trinkwasser füllen oder Grünflächen so stark bewässern, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann. Schläuche zum Autowaschen müssen zudem eine Verschlussvorrichtung haben.

Verstösse gegen die neuen Auflagen können mit einer Strafe von bis zu 500 Dollar am Tag belegt werden. Nach Mitteilung des Ausschusses verbrauchen die meisten Kalifornier mehr Wasser ausserhalb des Hauses, etwa für ihre Gärten. Mit diesen Auflagen soll die Bevölkerung zu grösseren Sparmassnahmen angehalten werden, hiess es.

Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown hatte im Januar einen Dürre-Notstand erklärt. Damals rief er Bürger und Gemeinden zu freiwilligen Sparmassnahmen auf. Kalifornien leidet seit mehreren Jahren unter Trockenheit, der vergangene Winter war besonders regenarm. Nach Ausbleiben der Winterregenfälle sind die Wasservorräte in Flüssen und Reservoirs auf einen Tiefstand gesunken.

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