20.12.2013 09:44
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
China
China: Lebensmittel werden überdurchschnittlich teurer
Nicht nur in Deutschland, sondern auch in China sind die Preise für Nahrungsmittel im laufenden Jahr stärker gestiegen als die Inflationsrate insgesamt.

Wie aus aktuellen Daten des Nationalen Statistikamtes hervorgeht, mussten die Verbraucher im November 2013 für Lebensmittel 5,9% mehr ausgeben als im gleichen Vorjahresmonat. Die allgemeine Teuerungsrate für Waren und Dienstleistungen fiel dagegen mit 3,0% deutlich niedriger aus.

Ein ähnliches Bild ergab sich auch für den Gesamtzeitraum von Januar bis November 2013: Nahrungsmittel verteuerten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 im Schnitt um 4,7%. Die Konsumentenpreise für alle Güter und Serviceleistungen stiegen dagegen „nur“ um 2,6 %.

Besonders tief mussten die chinesischen Konsumenten in den ersten elf Monaten 2013 für Rindfleisch in die Tasche greifen: Im Handel lagen die Preise um gut ein Viertel über dem Vorjahresniveau, für Schweinefleisch wurde hingegen in etwa dasselbe wie 2012 verlangt. Überdurchschnittlich stark nach oben kletterten mit einem Plus von 8,6% auch die Preise für frisches Gemüse. Für Frischobst
musste im Mittel 6,4% mehr aufgewendet werden.

Für Eier verlangten die Händler im bisherigen Jahresverlauf fast 6 % mehr, bei Milch und Getreideerzeugnissen waren es rund 5%. Preiswerter wurde im Vorjahresvergleich kein Lebensmittel. Allerdings hielt sich der Anstieg bei den Genussmitteln Tabak und Alkohol mit 0,4% in Grenzen.

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