Quelle: schweizerbauer.ch - sda
China
Bern will Peking in Umweltfragen mit gutem Beispiel vorangehen
Am dritten Tag seines offiziellen Besuches in China ist Bundespräsident Ueli Maurer in die südchinesische Provinz Guizhou gereist. Dort wird er am Samstag an der Eröffnung der internationalen Umweltkonferenz «Eco-Forum Global 2013» teilnehmen.

Maurer wurde am Freitagnachmittag von Chinas Vize-Regierungschef  Zhang Gaoli empfangen. Gaoli ist Mitglied im siebenköpfigen  Ständigen Ausschuss des Politbüros der kommunistischen Partei - dem  höchsten Machtgremium Chinas, in dem alle wichtigen Entscheidungen  fallen.

Zum Auftakt des Umweltforums am Samstag wird der Bundespräsident  eine Rede halten. Am Nachmittag wird er laut Programm den Schweizer  Beitrag zur Konferenz eröffnen.

China stellt sich vermehrt Umweltfragen

Das Umweltforum findet jedes Jahr in Guiyang, der Hauptstadt  Guizhous, statt. Es dient der Weitergestaltung von Chinas  Umweltpolitik. Die Provinz gilt als die am wenigsten entwickelte  von ganz China.

Die neue Pekinger Führungsriege misst den Umweltfragen eine  gewisse Bedeutung zu, sagt Philippe Zahner, Verantwortlicher des  Kooperationsbüros der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit  (DEZA) in Peking.

Für die Schweiz biete diese Plattform die Möglichkeit, mit der  chinesischen Machtelite in Kontakt zu treten und auf deren  politische Überlegungen in Fragen der Nachhaltigkeit Einfluss zu  nehmen. Die Schweiz sei vor allem deshalb eingeladen, weil sie in  dieser Hinsicht ein Erfolgsbeispiel darstelle, sagt Zahner.

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