29.10.2019 13:27
Quelle: schweizerbauer.ch - pd
TV
Bauern zwischen Wut und Wandel
Der Klimawandel hat seit längerem auch in der Landwirtschaft Einzug gehalten. Er stellt die Landwirte vor zahlreiche Herausforderungen und Einschränkungen. Die Sendung Frontal 21 auf ZDF nimmt sich dem Thema an und berichtet über die Auswirkungen auf die deutschen Bauern.

Die Bauern müssen einerseits auf zunehmende Wetterextreme wie Starkregen,  Hitzewellen, trockene Sommer oder lang anhaltende Dürreperioden  reagieren, andererseits tragen sie zum Ausstoss klimaschädlicher Gase bei.

Dafür verantwortlich ist vor allem die Freisetzung von Methan-Emissionen in der Tierhaltung, besonders bei Wiederkäuern wie Rindern, Ziegen und Schafen. Laut Klimaschutzprogramm der deutschen Regierung darf der Landwirtschaftssektor im Jahr 2030 noch höchstens 58 bis 61 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr emittieren.

Durch einen Massnahmen-Mix soll Deutschlands Landwirtschaft klimafreundlicher werden: weniger Stickstoffüberschüsse, mehr Biolandbau, weniger Emissionen in der Tierhaltung, Erhalt und nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder und Holzverwendung sowie weniger Lebensmittelabfälle. Dadurch würden insgesamt sieben bis zehn Tonnen CO2 eingespart werden können, sagt Hermann Onko Aeikens (CDU), Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, im "Frontal 21"-Interview.

Für die Landwirte zieht das grosse Veränderungen nach sich. Sie müssen sich den Herauforderungen stellen: Biogas aus Gülle, Heu statt Kraftfutter für die Kühe, kein Soja im Schweinefutter, weniger, aber besseres Fleisch, Holzvergasung statt Verbrennung. Das sind nur einige der Ideen, die den Landwirten vorgeschlagen werden. 

"Frontal 21" auf ZDF berichtet ab 21 Uhr über das Dilemma der Landwirte, die als Opfer, aber auch als Mitverursacher des Klimawandels doppelt betroffen sind.

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