21.07.2017 11:24
Quelle: schweizerbauer.ch - sal
Bern
Kuhhimmel und Knechtenhölle
Landwirt Erwin Ramsauer betreut derzeit auf der Alp Inner-Iselten im Berner Oberland 90 Rinder. Der Sägistalsee ist ein legendärer Ort. Er wird als Kuhhimmel und Knechtenhölle bezeichnet. Mit Video und Bildergalerie

Als erfahrener Älpler ist Erwin Ramsauer aus Ganterschwil SG diesen Sommer als Rinderhirt von der Bergschaft Inner-Iselten angestellt. Ramsauer schätzt die lange Alpzeit von Mitte Mai bis fast Ende Oktober. "Im Sägistal sind Himmel und Hölle ganz nah", sagt Ramsauer gegenüber schweizerbauer.ch Sehen Sie im Video selbst, was er das genau meint und was in das Sägistal geführt hat.

Wissen muss man: Ramsauer muss eineinhalb Stunden zu Fuss gehen, um andere Personen zu treffen. Sowohl das Berghaus Männdleren wie auch die Kollegen von der Kuh-Alp der Inner-Iselten (Stafel Bromatta und Stafel Läger) sind weit entfernt. Auch zu den 4 Rindern im sogenannten «Bütschi», die ebenfalls er betreut, muss er eine Stunde weit zu Fuss gehen. Und das Gebiet ist sehr weitläufig.  

Die Alpzeit als Rinderhirt von Inner-Iselten dauert lange. Sie begann am 27. Mai in Vordemwald zwischen Unterseen und Habkern. Am 26. Juni zügelte er hoch auf den Stafel «Louchere» auf Inner-Iselten nahe der Schynigen Platte. Am Freitag, 14. Juli nun zügelte er mit den Rindern an den Sägistalsee. Erst im Oktober wird die Alpzeit, dann wieder in Vordemwald, zu Ende gehen. 

Lesen Sie am Samstag in der Zeitung «Schweizer Bauer» mehr über Erwin Ramsauer. 

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