27.05.2013 09:43
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
China
China: Milliardenverluste wegen Vogelgrippe
Der Ausbruch der Vogelgrippe im März 2013 kommt die chinesische Geflügelbranche und die nachgelagerten Wirtschaftsbereiche teuer zu stehen.

Laut einer Meldung von China Daily am vergangenen Montag bezifferte die China Animal Agricultural Association (CAAA) den bisher entstandenen Schaden durch das Auftreten des H7N9 Virus auf rund 40 Mrd. CNY (6.2 Mrd. Fr.). Noch schwerer dürfte allerdings der Verlust von Menschenleben wiegen. Bisher starben 36 der insgesamt 131 infizierten Personen. Als kleiner Lichtblick kann gewertet werden, dass nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit dem 8. Mai keine Neuinfektionen bei Menschen in der Volksrepublik aufgetreten sind.

Auch sollen die Preise für Geflügelfleisch der CAAA zufolge wieder langsam steigen. Um das Vertrauen der Konsumenten wieder zu stärken, verspeisten hochrangige Repräsentanten des Landwirtschaftsministeriums und der Geflügelbranche vergangene Woche während einer Tierzuchtmesse in der östlichen Provinz Shangdong öffentlich Geflügelfleisch. Dort hiess es, dass die Branche noch eine Reihe von Problemen in punkto Tiergesundheit zu bewältigen habe, die unter anderem durch Grossfarmern mit moderner Technik und einem höheren Mass an Hygiene gelöst werden sollten.

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