24.07.2013 14:25
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
St. Gallen
Bohrloch ist abgedichtet - 77 Schadensmeldungen
Das Bohrloch in St. Gallen ist abgedichtet. Nun beginnt die Suche nach den Ursachen des Erdbebens, das am letzten Samstag durch Bohrungen in über 4000 Metern Tiefe ausgelöst wurde und zum sofortigen Stopp des Geothermie-Projekts geführt hat. Bisher wurden 77 Schäden gemeldet.

Die Schadenmeldungen reichten von zerbrochenen Vasen bis zu Rissen in Fassaden, schreibt die Stadt St. Gallen in einer Mitteilung vom Mittwoch. 

Die Untersuchungen, welche als wichtige Grundlage für weitere Entscheide dienten, könnten nun beginnen. Weil Experten annehmen, dass im Untergrund Gas vorhanden ist, wurden die Tests im ursprünglich vorgesehen Airlift-Verfahren gestoppt. Das Equipement werde abgebaut, was mehrere Tage daure und keine Konsequenzen darauf habe, wie es mit dem Geothermie-Projekt weitergehen soll, heisst es weiter.

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