21.10.2019 17:09
Quelle: schweizerbauer.ch - sal
Wahlen
Zwei Bäuerinnen in Pole-Position
Im Kanton Luzern rutscht nach dem 2. Wahlgang der Ständeratswahlen sehr wahrscheinlich eine Bäuerin in den Nationalrat nach: Priska Wismer-Felder (CVP) oder Vroni Thalmann (SVP).

Im Kanton Luzern hat einzig Damian Müller (FDP) die Wahl in den Ständerat im ersten Wahlgang geschafft. Nationalrätin Andrea Gmür (CVP) holte am zweitmeisten Stimmen, Nationalrat Franz Grüter (SVP) am drittmeisten Stimmen. Aller Voraussicht duellieren sich die beiden im zweiten Wahlgang. Aus landwirtschaftlicher Sicht bedeutend ist, dass sowohl bei der Wahl von Gmür wie auch von Grüter eine Bäuerin in den Nationalrat nachrutschen wird. 

Priska Wismer-Felder käme für Gmür 

Bei der CVP ist es Priska Wismer-Felder aus Rickenbach, die auf Gmür folgen würde. Wismer-Felder führt zusammen mit ihrem Mann Roland Wismer einen Milchwirtschaftsbetrieb und ist Vorstandsmitglied des Vereins «Fair Milch». Sie machte im Jahr 1990 den Offenen Kurs der Bäuerinnenschule Sursee und ist seit 1990 Bäuerin und Familienfrau. Vorher hatte sie das Primarlehrerinnenseminar Baldegg besucht. Wismer-Felder hat fünf Kinder im Alter zwischen 20 und 29 Jahren. 

Thalmann käme für Grüter 

Bei der SVP ist es Vroni Thalmann aus Flühli, die schon vor vier Jahren auf dem ersten Ersatzplatz landete, 110 Stimmen hätten ihr zur Wahl gereicht. Sie schaffte es, den bisherigen Felix Müri auf den vierten Platz zu verdrängen. Thalmann bewirtschaftet mit ihrem Mann Hans Thalmann zusammen einen Milchwirtschaftsbetrieb mit 14 Hektaren in der Bergzone II und ist nach eigenen Angaben jeden Morgen im Stall anzutreffen. Sie hat drei Kinder grossgezogen und ist seit April Grossmutter. 

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