17.03.2014 15:42
Quelle: schweizerbauer.ch - sam
Bern
Rund 10'000 Bürger haben Kulturland-Initiative unterzeichnet
Nach knapp vier Monaten der sechsmonatigen Sammelfrist haben gemäss einer Mitteilung der Lobag über 10‘000 Personen die im November lancierte „Initiative zum Schutz des Kulturlandes“ unterschrieben. Für das Zustandekommen sind 15'000 Unterschriften notwendig.

Seit November sammeln die LOBAG, die Grünen Kanton Bern und die BDP Kanton Bern sowie unterstützende Organisationen Unterschriften für die „Initiative zum Schutz des Kulturlandes“. "Die zentrale Bedrohung für das Kulturland ist die Ausdehnung von Siedlungs- und Verkehrsflächen", heisst es in der Mitteilung.

In den knapp vier Monaten seit der Lancierung seien über 10‘000 Unterschriften für die Initiative gesammelt worden. Endtermin für die Einreichung der Unterschriften bei den Stimmregisterführern ist der 19. Mai 2014, die Frist für die Bescheinigung läuft am 9. Juni 2014 ab.

Die vorliegende Initiative zum Schutz der landwirtschaftlich produktiven Flächen bzw. des multifunktionalen Kulturlandes bezwecke, die Ausdehnung der Siedlungsflächen wirksam zu verlangsamen und die Zersiedelung zu stoppen. Damit werde sichergestellt, dass genügend Boden für die regionale Nahrungsmittelproduktion und für Massnahmen zum Erhalt einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zur Verfügung stehe: "Vielfältiges Kulturland ist zudem eine wichtige Grundlage für die touristische Attraktivität des Kantons Bern und die Naherholung der Bevölkerung."

 Sie wird unterstützt von den Bärner Bio Bure, der Ökonomischen und Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Bern OGG, der Stiftung Biotopverbund Grosses Moos, der Stiftung Landschaftsschutz, von TerreVision sowie dem Verein zum Schutze des Kulturlandes Region Bern. Die Sammelaktionen würden zeigen, dass das Anliegen der Initiative von einer breiten Öffentlichkeit getragen und unterstützt wird. "Dank der breiten Allianz im Initiativkomitee und den unterstützenden Organisationen wird die Sammlung erfolgreich abgeschlossen werden", schliesst die Mitteilung.

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