5.10.2017 10:08
Quelle: schweizerbauer.ch - sal/blu
GMF
Mutterkuh Schweiz will GMF stärken
Mutterkuh Schweiz verlangt zusammen mit Bio Suisse und IP-Suisse, dass beim Programm für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) einen höheren Beitrag für eine zweite Leistungsstufe.

Laut einer Medienmitteilung soll nicht mehr wie heute nach Zonen (Berg und Tal) unterschieden werden. Stattdessen soll neben einem Basis-GMF ein GMF-Plus mit einem höheren Grasanteil (z. B. 85% oder 90%) definiert werden. Zusätzlich zur Nachfrage der Konsumenten nach naturnah erzeugtem Fleisch (und Milch) braucht es laut Mutterkuh Schweiz jedoch einen genügenden finanziellen Anreiz durch die Direktzahlungen.

Unterschiedliche Beitragsansätze nach Tierkategorien werden abgelehnt. "Mit GMF soll eine grasbasierte Fütterung gefördert werden, nicht bestimmte Produkte", heisst es in der Mitteilung. Dass Agroscope wegen der hohen Beteiligung an GMF eine Senkung der Beiträge um einen Viertel auf 150 Franken pro Hektare empfiehlt, ist für die Organisation unverständlich. Denn gemäss der Forschungsanstalt erwirtschaften Betriebe mit GMF ein höheres landwirtschaftliches Einkommen.

Heute gilt die Anforderung mindestens 75% Gras im Talgebiet und 85% Gras im Berggebiet. Damit würde für Betriebe, welche die GMF-Basisanforderungen heute weit übertreffen, ein echter Anreiz geschaffen. Bei der Hälfte der Mutterkuhbetriebe liege der Grasanteil bei mindestens 95%. 

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE