6.02.2014 13:12
Quelle: schweizerbauer.ch - ral
Graubünden
Graubünden: 17 Landschaftsqualitätsprojekte eingereicht
Mit der neuen Agrarpolitik des Bundes ab 2014 werden erstmals Direktzahlungen für Leistungen zugunsten der Landschaftsqualität auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche und im Sömmerungsgebiet ausgerichtet. In Graubünden wurden 17 Projekte eingereicht

Valentin Luzi, Leiter Abteilung Agrarmassnahmen beim ALG, zeigt sich erfreut über das Engagement der einzelnen Trägerschaften, die in ihrer Region jeweils eine Projektgruppe mit der Projekterarbeitung beauftragten. Gesamthaft wurden in Graubünden 17 Projekte erarbeitet und fristgerecht Ende Dezember 2013 beim ALG eingereicht. In den Projekten wirkten Interessierte aus der jeweiligen Region mit.

Die Trägerschaft für die einzelnen Projekte übernahmen die lokalen Bauernvereine, ein Regionalverband, eine Stiftung und einzelne Naturpärke. Finanziert wurden die Kosten für die Erarbeitung der Projekte von rund 1,5 Millionen Franken mit Beiträgen des Bundes, des Kantons, der Gemeinden sowie mit Eigenmitteln und Eigenleistungen der Trägerschaften.

Die 17 Projekte lösen jährlich Beiträge in der Höhe von 12,4 Millionen Franken aus, daran beteiligen sich der Bund mit 90 und der Kanton mit 10 Prozent. Ergänzt mit einem kantonalen Bericht reichte der Kanton Graubünden die Projekte Ende Januar beim Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) ein. Sobald die Projektgenehmigung vorliegt, kann Graubünden mit der Umsetzung der Landschaftsqualitätsprojekte beginnen.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE