2.04.2013 14:41
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Futtergetreide
Getreideproduzenten zeigen sich erfreut über breite politische Unterstützung
Die Agrarpolitik 2014-17 wurde vom Parlament deutlich angenommen. Zufrieden zeigen sich die Getreideproduzenten, dass das einheimische Futtergetreide mit einem Einzelkulturbeitrag gefördert werden soll.

Das Parlament will, dass das Futtergetreide mit einem spezifischen Flächenbeitrag gefördert wird. Die drastische Abnahme der Flächen in den vergangenen Jahren hat Politiker über alle Parteien hinweg aufgeschreckt. Zuerst wurde der Einzelkulturbeitrag vom Ständerat noch abgelehnt. Doch den die Arbeit der Getreideproduzenten im Parlament hat sich ausgezahlt. Nachdem der Nationalrat in der Frühjahressession dem Begehren noch deutlicher zugestimmt hat, folgte auch der Ständerat.

Der Entscheid wird vom Schweizerischen Getreideproduzentenverband (SGPV) in einem Communiqué auch begrüsst. „Dieser Flächenbeitrag, welchen der SGPV bereits seit 2010 fordert, hat nun eine solide rechtliche Basis und geniesst sowie im National- wie auch im Ständerat breite politische Unterstützung“, hebt der Verband in einem Communiqué von vergangenem Donnerstag hervor.

Nun gelte es aber, die Details in der Verordnung zu verankern. Die Vernehmlassung wird Mitte April eröffnet. Der SGPV will sich für die Stärkung des Anbaus von Getreide-, Ölsaaten- und Eiweisspflanzen sowie für den gesamten Ackerbau einsetzen. Es müsse eine umweltschonende Fruchtfolge sichergestellt werden. Dazu sei der Futtergetreideanbau unersetzbar, hebt der SGPV hervor. „Der gesetzlich verankerte Grundsatz muss in den Verordnungen aufgenommen werden und vor allem zu konkreten finanziellen Verbesserungen für die Futtergetreideproduzenten führen“, betonen die Getreideproduzenten.

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