11.02.2016 11:26
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
Bern
Bern will nicht weniger Geld für Bauern
Der Berner Regierungsrat lehnt die Kürzung des landwirtschaftlichen Zahlungsrahmens für die Jahre 2018-2021 ab. In der Vernehmlassungsantwort verlangt er, dass substanzielle agrarpolitische Anpassungen aufgrund einer mehrjährigen Erfahrung sowie einer sorgfältigen Analyse zu prüfen und vorzunehmen sind.

Dies gilt sowohl für inhaltliche wie auch finanzielle Aspekte, teilt der Regierungsrat am Donnerstag mit. Der Bundesrat setze mit der vorgeschlagenen Reduktion des Zahlungsrahmens die Glaubwürdigkeit, Nachhaltigkeit und Berechenbarkeit der Agrarpolitik aufs Spiel, so der Berner Regierungsrat in seiner Vernehmlassungsantwort.

Der Regierungsrat verlangt, dass substanzielle agrarpolitische Anpassungen aufgrund einer mehrjährigen Erfahrung und einer sorgfältigen Analyse geprüft und vorgenommen werden. Laut Regierungsrat hält der Bundesrat aber selber fest, dass eine umfassende Beurteilung der Agrarpolitik 2014-2017 noch nicht möglich sei.

Die Mittel zur Förderung des Absatzes würden insbesondere dem Berggebiet zugute kommen, heisst es weiter. "Die Direktzahlungen gelten einen neuen, deutlich erweiterten Leistungskatalog ab", so die Regierung.

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