10.09.2013 06:16
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Frankreich
Weinlese geringer als erwartet
Die französische Weinernte fällt in diesem Jahr nun doch geringer aus als zunächst prognostiziert. Der Vorsitzende des Fachausschusses Wein der Agrarbehörde FranceAgriMer, Jérôme Despey , geht nur noch von einem Weinaufkommen von 43,5 Mio hl aus.

In der Prognose vom 1. August hatte sein Haus noch 45,8 Mio hl veranschlagt. Obwohl dies ein besseres Ergebnis als 2012 wäre, als nur 41,4 Mio hl geerntet worden waren, läge es immer noch unter dem fünfjährigen Durchschnitt von 45 Mio hl. Despey wies darauf hin, dass der Jahrgang 2013 zu den zwei der drei schlechtesten Erntejahren zähle. Ursache für diese geringe Lese sei das Wetter, das über die gesamte Saison hinweg ungünstig gewesen sei.

So hätten zum Ende des Winters und im Frühjahr den Rebpflanzen zunächst niedrige Temperaturen und Regen zu schaffen gemacht; später hätten mehrere Hagelschauer für erhebliche Zerstörungen gesorgt. Eine andere Besonderheit des Jahrgangs 2013 ist der verspätete Erntebeginn, den Despey ebenfalls auf das Wetter im Frühjahr zurückführt. Der Rückstand belaufe sich auf etwa 15 Tage bis drei Wochen. Während die Lese seit einigen Jahren schon am 15. August begonnen habe, seien 2013 die ersten Traubenschnitte erst Anfang September gemeldet worden; eine Ausnahme bildeten lediglich Gebiete östlich der Pyrenäen.

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