31.05.2016 10:27
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Gastronomie
IP-Suisse-Rüebli für Personalrestaurants
Der Personalrestaurantbetreiber SV Schweiz wird ab diesem Sommer neu Rüebli aus IP-Suisse-Produktion ihren Gästen servieren. Es handelt sich hierbei um eine Menge von 250 Tonnen. SV Schweiz arbeitet bei diesem Projekt mit der Fenaco und IP-Suisse zusammen.

Ziel der Umstellung von SV Service ist es, die Umweltbelastung bei der Nahrungsmittelproduktion zu verringern. Rund 250 Tonnen Rüebli verspeisen die Gäste in den SV Personalrestaurants und Mensen pro Jahr. Ab der neuen Ernte 2016, die im Juni beginnt, werden diese Rüebli zu 100 Prozent aus IP-Suisse-Produktion stammen, teilt SV Schweiz am Dienstag mit.

Dazu haben SV Schweiz, die Fenaco-Tochter Frigemo, WWF Schweiz und IP-Suisse ein Joint Venture ins Leben gerufen. «Das Thema Biodiversität kann nur wirkungsvoll angegangen werden, wenn alle involvierten Produzenten und Lieferanten in der gesamten Wertschöpfungskette an einem Strang ziehen», lässt sich Christian Keller-Hoehl, Supply Chain Operations Director von SV Schweiz, in der Mitteilung zitieren.

Den Restaurantbesuchern wird die Umstellung an einem eigens konzipierten «Rüebli-Tag» vorgestellt, der im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche am 2. Juni in fast allen 300 von SV Schweiz geführten Lokalen stattfindet. Der Pro-Kopf-Konsum in der Schweiz betrug 2015 8,68 Kilo Rüebli (Vorjahr: 8,23 Kilo). Das sind insgesamt 71'510 Tonnen. Über 61‘000 Tonnen davon aus einheimischer Produktion.

SV Schweiz mit Sitz in Dübendorf bei Zürich geht auf die 1914 von Else Züblin-Spiller gegründete Non-Profit-Organisation «Schweizer Verband Soldatenwohl» zurück. Das Unternehmen beschäftigt heute rund 5000 Mitarbeitende. Kerngeschäft ist mit über 300 geführten Personalrestaurants und Mensen die Gemeinschaftsgastronomie.

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