18.10.2018 16:18
Quelle: schweizerbauer.ch - Schweizer Zucker AG
Zuckerrüben
Rüben: Probleme mit Wagenpark
Mit dem Start der konventionellen Kampagne führte Swiss Rail Traffic die ersten Bahntransporte in der Ostschweiz durch. Dabei gelang der Start planmässig. Eine Herausforderung wird der unterschiedliche Wagenpark sein, welcher zum Einsatz kommt. Abgeschlossen ist die Biorübenkampagne.

Die Biokampagne ist abgeschlossen. 2670t steigerte sich die Biorübenmenge aus der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr. Am 12. Oktober  konnte in Frauenfeld eine erfolgreiche Biokampagne abgeschlossen werden. Auf einer Fläche von knapp 1000ha wurden über 60000t Rüben geerntet, dies bei einem durchschnittlichen Zuckergehalt von 17%. Mit 2670t steigerte sich  die Rübenmenge aus der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr markant.

Da bei der Kampagnenplanung die Erntemengen bei den Biorüben tiefer eingeschätzt wurden, verzögerte sich der Verarbeitungsbeginn der konventionellen Rüben. Zudem erreichte die Tagesverarbeitung in den ersten Tagen nicht das gewünschte Niveau. Mit dem Start der konventionellen Kampagne führte Swiss Rail Traffic die ersten Bahntransporte in der Ostschweiz durch. Dabei gelang der Start planmässig. Eine Herausforderung wird der unterschiedliche Wagenpark sein, welcher zum Einsatz kommt. 

In Aarberg normalisierte sich die Verarbeitung nach der Störung in der Vorwoche und bei konstanten Zuckergehalten wurden 60‘000 t Rüben angeliefert. Wegen weiteren Störungen bei der Bahnlogistik und der neuen Hoflogistik Software wurden die geplanten Liefermengen jedoch nicht erreicht. Bei den Bahntransporten brachten die von Sersa ergriffenen Sofortmassnahmen erste Verbesserungen. Diese wurden jedoch teilweise durch Verzögerungen beim Rübenentlad zu Nichte gemacht. Die Rangierprozesse mit den neuen Containerwagen beanspruchen mehr Zeit als geplant und Störungen bei Soft- und Hardware führten zu zusätzlichen Verzögerungen. Dadurch konnten nicht alle Leerwagen rechtzeitig bereitgestellt werden, was zu Zugsaufällen und reduzierten Wagenzahlen führte. Zusätzliche Ressourcen und angepasste Prozesse sollen rasch eine wesentliche Entspannung bringen.  

Zu Beginn der Berichtswoche war die Strassenanfuhr von Störungen des neuen Hofsystems betroffen, was zu längeren Wartezeiten führte. Auch die im letzten Wochenbericht erwähnten Schwierigkeiten mit der korrekten Verknüpfung der Lieferdaten, konnten weitgehend aber noch nicht restlos behoben werden. Die Rübenpflanzer werden in den nächsten Tagen noch detaillierter über dieses Thema informiert.  

Die Schweizer Zucker AG und ihre Dienstleistungspartner arbeiten mit Hochdruck an den Verbesserungen bei Logistik und Software. "Wir sind jedoch weiterhin auf Verständnis und Geduld aller beteiligter angewiesen, da nicht alle Schwierigkeiten innerhalb kurzer Frist überwunden werden können. Wir versuchen auch die Kommunikation zu verbessern und entschuldigen uns für das nach wie vor unbefriedigende Leistungsniveau", schreibt Schweizer Zucker.  

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE