6.03.2014 10:16
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Zucker
Neuer Name für Zuckerfabriken
Das Unternehmen Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld AG (ZAF) will den Namen ändern. Damit sollen Produkt und Position stärker mit den Werten der Schweiz in Verbindung gebracht werden, schreibt die ZAF am Donnerstag in einem Communiqué.

Um diesen Schritt zu vollziehen, wird aber die Zustimmung durch die Generalversammlung benötigt. Der Begriff „Schweizer Zucker“ und das bekannte Logo werden in der Markenkommunikation bereits seit Jahren verwendet. Daher sei ein „komplettes Re-Branding“ nicht nötig, schreibt die ZAF.

Swissness-Vorlage

Mit dem Namenswechsel will die ZAF die positiven Werte der Schweiz, der Bezug zur hiesigen Landwirtschaft und die „Verbundenheit zur Schweizer Bevölkerung“  besser hervorheben. «Damit führen wir Produkt und Unternehmen unter einem Begriff zusammen», lässt sich Guido Stäger, CEO der Zuckerfabriken, im Communiqué zitieren.

Mit dem Namenswechsel strebt das Unternehmen zudem eine stärkere Positionierung in der Schweizer Nahrungs- und Futtermittelbranche an. Hintergrund ist die frühestens Ende 2015 in Kraft tretende Swissness-Gesetzgebung. Gemäss Art. 48b des neuen Markenschutzgesetzes wird bei den Rohstoffen die 80-Prozent-Regel angewendet, bei denen der Selbstversorgungsgrad der Schweiz mindestens 50 Prozent beträgt. Bei Zucker beträgt der Selbstversorgungsgrad 67%.

1997 zur ZAF fusioniert

„Bei Produkten und Dienstleistungen mit dem Label «Schweiz» muss ein hoher Anteil inländischer Rohstoffe enthalten sein. Die Schweizer Zucker AG unterstützt ihre Kunden dabei, dieses Ziel zu erreichen“, schreibt die ZAF.

In Aarberg BE wird seit 100 Jahren und in Frauenfeld TG seit 50 Jahren Zucker produziert. 1997 haben sich die beiden Unternehmen zur Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld (ZAF) zusammengeschlossen. Die Produktion von Zucker werde auch unter dem neuen Namen weiterhin an den beiden Standorten erfolgen, betont die ZAF. Jährlich stellen die ZAF durchschnittlich etwa 250'000 Tonnen Zucker her und decken damit knapp zwei Drittel des Gesamtverbrauchs. Letztes Jahr fiel allerdings die Produktion wegen des verregneten Frühlings um 30'000 Tonnen geringer aus.

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